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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Für den der schlau werden will ,eine schöne Geschichte zur Geschichte

Adolf I. von Berg

Die Geschichte des Grafengeschlechts von Berg
(von Claudia Tenten)

Die bergische Geschichte beginnt im Jahre 1101 n. Chr. Adolf I., Schirmvogt der kölnischen Kirchengüter Deutz, Werden und Siegburg, wurde vom Kaiser mit dem Deutzgau beauftragt. Er lebte jetzt auf einer Burg mit Namen Berge, die 500 Meter flussabwärts in halber Höhe des Bülsberges lag. Der Name des Burgherren war von nun an Graf Adolf von Burg Berge und später Adolf von Berg. Das Land benannte man nach den Herrschern. So wurde es das Bergische Land.
Adolf I. und sein Bruder Everhard von Berg

Adolf hatte einen Bruder, Everhard, der auf der Burg Altena lebte. Beide verwalteten gemeinsam und in Frieden das Land. Im Jahre 1126 wurde ihr Friede gestört, als sie dem Herzog Walram von Limburg im Kampf gegen Lothringen beistehen mussten. Everhard wurde schwer verwundet, von Bauern gesund gepflegt und machte eine tiefe Bekehrung durch. Auf der Suche nach Sühne und innerer Ruhe fand er schließlich ins burgundische Kloster Morimond. Dort wurde er zufällig von den Bergischen gefunden und ging zurück in die Heimat. Da er seinem geistlichem Stande nicht entsagen wollte, wurde beschlossen, die Burg (Alten-) Berge an der Dünn in ein Kloster für den Zisterzienserorden umzuwandeln. Adolf hatte schon 1118 begonnen, seine Residenz zu verlegen, da das Territorium des Grafengeschlechts sich stark vergrößerte.

So baute er im Mittelpunkt des Reiches die Feste Neuenberge: Das heutige Schloss Burg.
Schloss Burg an der Wupper
Adolf II. von Berg
Gegen 1145 verlagerte man das Kloster in das Dhünntal, dort, wo heute der Altenberger Dom steht. In diesem Kloster starb Adolf I. als Mönch im Jahre 1152. Die Amtsgeschäfte übernahm 1138 Adolf II. Wie andere Fürsten auch, beteiligte er sich an den Kreuzzügen. Er selbst kam zwar unversehrt aus dem zweiten Kreuzzug zurück, jedoch fiel sein Sohn Adolf im Jahre 1148 vor Damaskus. Adolf II. übertrug sein Besitztum an seine Söhne Engelbert und Eberhard. Während Eberhard mit der Grafschaft Altena (später Mark) eine Seitenlinie der bergischen Dynastie begründet, verbleibt Engelbert im Stammschloss Burg an der Wupper. Engelbert kehrte 1189 von einem Kreuzzug nicht zurück.

Engelbert II. von Berg, Erzbischof von Köln
Irmgard von Berg und Heinrich von Limburg
In der folgenden Zeit bekleideten die Grafen von Berg oder ihre engsten Verwandten den erzbischöflichen Stuhl zu Köln. Der letzte und bedeutendste bergische Erzbischof war Engelbert II („der Heilige“). Er erlangte eigentlich unrechtmässig in den Besitz der Grafschaft. Nachdem sein älterer Bruder Adolf III. vom Kreuzzug nicht zurückkehrt, greift er aus politischen Gründen seiner Nichte Irmgard von Berg und deren Ehemann Heinrich von Limburg vor. Den Höhepunkt seiner Macht erreichte er 1222, als er von Kaiser Friedrich II. zum Vormund seines Sohnes Heinrich und zum Reichsverweser nördlich der Alpen eingesetzt wurde. Am 7. November 1225 geschieht der Mord an Engelbert II. und zwar durch seinen Vetter in einem Hohlweg bei Gevelsberg. Dieser Mord hatte weitreichende Folgen für das Bergische Land, da mit Engelbert II. der männliche Stamm des altbergischen Grafenhauses ausgestorben war.
Der limburger Löwe

Adolf V. von Berg

Die Residenz wurde bis 1246 geführt von Heinrich Graf von Berg aus dem Hause Limburg. Er führte den Bergischen Löwen, ursprünglich Limburger Löwe, in das Wappen ein. Es folgte aus dem Hause Limburg Adolf IV. bis 1259 und hiernach Adolf V. Zu dessen Zeit sorgte die Schlacht von Worringen 1288 für das kriegerische Finale im bereits sechs Jahre währenden Erbfolgestreit. Hier begründete sich auch das Selbständigkeitsgefühl der Bewohner des Bergischen Landes:

„romryke Berghe“- Ruhmreiches Berg !


http://georgsritter.wtal.de/mittelalter/berg.htm
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