Ist sie nicht schön?!
Nach erfolglosen Versuchen mit Fahrradrahmen, die sich als zu schwach erwiesen, konstruierten die Ingenieure Wolfmüller und Geisenhof 1893 ein „Zweirad mit Petroleum- oder Benzinmotorantrieb“, das unter diesem Titel am 20. Januar 1894 das Deutsche Reichs-Patent Nr. 78553 erhielt. In dieser Patentschrift wird auch erstmals das Wort „Motorrad“ genannt. Schon im März 1894 kam es in der Münchner Kolosseumstraße zur Gründung der Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller, während Alois Wolfmüller noch die endgültige Version entwickelte.
Der liegende Zweizylinder-Viertaktmotor mit 1488 Kubikzentimeter leistete 2,5 PS bei einer Drehzahl von 240 Umdrehungen pro Minute und war in einen ungefederten Stahlrohr-Rahmen eingebaut. Der Wasservorrat für die Verdampfungskühlung wurde im Hinterradschutzblech mitgeführt. Da der 11 Liter fassende Tank gleichzeitig als Vergaser diente, durfte er laut Gebrauchsanweisung nur mit 6,5 Litern Treibstoff gefüllt werden. Sehr innovativ war für die damalige Zeit die Luftbereifung mit 26 Zoll am Vorderrad und 22 Zoll am Hinterrad, die der Reifenhersteller Friedrich Veith in Höchst/Odenwald lieferte. Die getriebelose Maschine wog vollgetankt 84 Kilogramm und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 30 und 40 km/h
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/XMYBKtwm.jpg
Um antworten zu können, musst Du Dich erst registrierenNach erfolglosen Versuchen mit Fahrradrahmen, die sich als zu schwach erwiesen, konstruierten die Ingenieure Wolfmüller und Geisenhof 1893 ein „Zweirad mit Petroleum- oder Benzinmotorantrieb“, das unter diesem Titel am 20. Januar 1894 das Deutsche Reichs-Patent Nr. 78553 erhielt. In dieser Patentschrift wird auch erstmals das Wort „Motorrad“ genannt. Schon im März 1894 kam es in der Münchner Kolosseumstraße zur Gründung der Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller, während Alois Wolfmüller noch die endgültige Version entwickelte.
Der liegende Zweizylinder-Viertaktmotor mit 1488 Kubikzentimeter leistete 2,5 PS bei einer Drehzahl von 240 Umdrehungen pro Minute und war in einen ungefederten Stahlrohr-Rahmen eingebaut. Der Wasservorrat für die Verdampfungskühlung wurde im Hinterradschutzblech mitgeführt. Da der 11 Liter fassende Tank gleichzeitig als Vergaser diente, durfte er laut Gebrauchsanweisung nur mit 6,5 Litern Treibstoff gefüllt werden. Sehr innovativ war für die damalige Zeit die Luftbereifung mit 26 Zoll am Vorderrad und 22 Zoll am Hinterrad, die der Reifenhersteller Friedrich Veith in Höchst/Odenwald lieferte. Die getriebelose Maschine wog vollgetankt 84 Kilogramm und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 30 und 40 km/h
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