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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Die Federspreizzange - Thumbnail von DL7RR (verstorben) DL7RR (verstorben) - 19.06.09 20:00 Uhr Klicks:40
Die Federspreizzange wird für das problemlose Einsetzen der Spreizfeder in die Bremsbacken beim Hinterrad,sowie beim Vorderrad benötigt.Man kann auch mit anderen Hilfsmitteln diese Federn montieren,aber das ist etwas mühselig.Nach einer Idee von Dieter Gohlke wurde eine solche Zange nachgebaut.

http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/AsDfBOjY.jpg
Ein massiver Bolzenschneider war wie im Bild zu sehen das Ausgangswerkzeug,mit einem Trennschleifer wurden die die oberen beiden Schneiden abgtrennt wie das Bild zeigt.
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/h1lNzWjz.jpg
Danach wurde das obere Gelenk auf beiden Seiten ebenfalls abgetrennt bis auf die beiden Löcher die mit einem Bolzen vernietet waren der mit einem Durchschlag entfernt wurde.

An einer anderen Zange wurden dann die Backen hinterschliffen wo später die Feder aufgenommen wird um sie zu spreizen.Beide Backen wurden danach ebenfalls abgetrennt,und nach dem Bohren von 2 Löchern auf jeder Seite wurden sie dann auf den Zangenrohling aufgeschraubt .
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/Dm3LZ4qM.jpg
In die Gelenke unten wurden jeweils 2 Löcher a 4mm gebohrt links wie recht, und dann mit 4mm Bolzen vernietet.Damit können die unteren Gelenke sich nicht mehr bewegen und bleiben starr stehen!
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/DTQZse5S.jpg
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/aqdFJSSB.jpg
Wenn man nun die Zange zudrückt öffnet bzw. spreizen sich die obren 2 hinterschliffenen Backen,die Öffnungsweite beträgt hierbei 9,5cm was zum Einsetzen der Spreizfeder in die Bremsbacken völlig ausreichen fast schon überdimensioniert ist!
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/cZ8R9Tvs.jpg
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/vdhwrYq4.jpg

Die Zange ist nachbausicher wenn man über einen alten masiven Bolzenschneider (Läusemärkte) verfügt.Die Herstellungszeit beträgt rd. 3 Stunden,und man verfügt dann über ein Werkzeug mit dem es Spaß macht die Bremsbackenfeder einzusetzen.


Bernhard
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Re: Die Federspreizzange - Thumbnail von DL7RR (verstorben) DL7RR (verstorben) - 19.06.09 20:07 Uhr Klicks:37
Hallo liebe Freunde,
da die Schweißnähte meiner vorherigen Zange nicht gehalten hatten,es war nur dünnes Blechmaterial,zudem war auch noch die Sauerstoffpulle leer und ean weiteres Schweißen nich mehr zu denken.

In meiner Werkzeugsammlung befand sich noch der im Bild dargestellte Bolzenschneider,der umfunktioniert wurde,und nun verfüge ich über eine gut arbeitende Spreizfederzange.


Wenn der liebe Herbert das nun wieder sieht fürs Wiki,der dreht mir nochmal den Hals um!!!


Gruß Bernhard
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Re: Die Federspreizzange - Thumbnail von winfried winfried - 20.06.09 10:02 Uhr Klicks:30
Hallo Bernhard,

der Einbau neuer Bremsbacken ins Hinterrad hat mir damals große Probleme bereitet. Dein selbstgebaute Zange verrichtet bestimmt ihre Aufgabe prächtig. Es geht aber auch viel einfacher.
Unter Zurhilfenahme einer simplen Schraubzwinge und eines Schraubenzioehers hast Du die Feder im "Nullkommanichts" sitzen.
Schau 'mal den Thread:

http://www.hilfsmotor.eu/forum/Saxonette_und_Spartamet/thread/7069/post/7069/#fpost7069

Dort ist alles beschrieben.

Gruß
Winfried
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Re: Die Federspreizzange - Thumbnail von DL7RR (verstorben) DL7RR (verstorben) - 20.06.09 10:29 Uhr Klicks:29
Ja Winfried,
es geht auch mit der Schraubzwinge die aber x-mal sich löst und abrutscht,und das war der Grund die Zange zu bauen.
Ohne Probleme geht es mit der Zwinge eben nicht,Dein Hinweis an Herbert ist zwar eine Möglichkeit um die Spreizfeder überhaupt rein zu bekommen in die Löcher der Bremsbacken,dauert aber bis sie dann endlich drin sitzt.

Mit der Zange ist das herausnehmen,sowie das Einsetzen aber völlig problemlos!

Gruß Bernhard
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Gelöscht - Thumbnail von ... ... - 21.06.09 21:32 Uhr Klicks:28
Gelöscht von ...
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Re: Die Federspreizzange - Thumbnail von DL7RR (verstorben) DL7RR (verstorben) - 22.06.09 08:42 Uhr Klicks:32
Lieber Dirk ,
die beste Entscheidung die Du treffen kannst mit dem Nachbau,und mit den Maschinen/Wekzeugen die Dir zur Verfügung stehen geht das Ruck-Zug,

Bin ja wie Dir bekannt sein dürfte völlig beklopt,aber ich habe gestern nur mal so zum Spaß an einem meiner Motoren die Feder raus,rein, raus und wieder rein gesteckt.

Ein oller schöner massiver Bolzenschneider,oder vergleichbares findet man schon noch auf Läusemärkten,aber kein Blechteil nehmen das trotz aller Bemühungen nichts weil sie sich beim Spannen verdrehen,heißt trotz hinterschleifen der vorderen Backen rutscht die Feder weg.


Wenn Du die Zange fertig hast stell sie bitte mit Bild hier rein.


Gruß Bernhard
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