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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Ahoi zusammen,

da der Gaszug am oberen Ende so sehr ausgefranzt
war, dass der Zug nicht mehr sicher auf Leerlauf
zurückging, war ein Ersatz des Innenzuges fällig.
Ich nehme an, ich habe beim Zuschnitt, beim Ein-
fädeln und Festschrauben in den Schraubnippel
nicht sauber genug gearbeitet. Konsequenz war die
Anschaffung einer Spezialschere für Drahtseile,
die nichts mehr plattdrückt und sauber abtrennt.

Nach Stufe 1 im Re-Design (Sattel, Werkzeugtasche,
Pumpe und Topf-Scheinwerfer), orientiert an den
Modellen ALASSIO/VARENA der HERCULES-Fahrrad-Familie
und der Saxonette-Werbung von 1986, habe ich mich
an die Anbringung von Weißwand-Farbe auf die Marathon
Plus Reflex gewagt. Fürs erste Mal klappte es ganz
gut. Es waren 2 Anstriche nötig, dazu noch etwas
Patina, sonst sieht es zu geschniegelt aus.

Abschließend noch zwei Eindrücke von der Testfahrt:





Saxo-nette Grüße aus dem Norden :winken:

Sven
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Re: Testfahrt nach noch mehr Re-Design und Reparatur. - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 20.09.23 19:15 Uhr Klicks:25
Hallo Sven,

da wird ja ein Schmuckstück durch den Norden Fahren. Eine pefekte Arbeit.:up:
Der Sattelhöhe nach zu urteilen musst du ja ein Riese sein.

Gruß

Herbert
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Sehr schönes Exemplar und original.
Wie sieht es eigentlich mit der Verwindungssteifigkeit des "Damenrahmens" aus?
Mich fragte einer unlängst danach. Ich hatte bisher noch keine Probleme auch nicht bei schnellen bergab Fahrten.
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Sieht gut aus mit den roten Zügen und der Spritzgussfelge vorne. So eine graue hatte ich auch schon. Aber in meiner Gewichtsklasse mit der dünnen Vorderradgabel da bin ich fix wieder bei der Classik gelandet. Aber sieht schon chick aus.
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Ahoi, Herbert, Wilhelm und Anton,

die Sattel-/Lenkerhöhe ist bei einer Körperlänge von
1,96 m nötig. Die Verwindungssteifigkeit habe ich bei
meiner defensiven Fahrweise nie fühlbar an ihre Grenze
gebracht (Die Saxonette ist sicherlich nicht fürs Down-
Hill-Race gemacht). Mit meinen ca. 110 kg darf ich mich
wohl auch in eine bedenkliche Gewichtsklasse einordnen,
doch vorausschauendes Fahren hat mich bisher vor der
Notwendigkeit einer Vollbremsung bewahrt, die die Gabel
zum Einknicken und In-die-Knie-Gehen gebracht hätte.

Saxo-nette Grüße
ins Wochenende :winken:

Sven
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Ich habe auch noch keine Probleme mit Verwindung des Radgestells bemerkt. Bei 1,75 m und 82 kg sause ich gewisse Strecken mit 40-50 km/h runter. Bremsen funktionieren bestens nach der Methode 1. Heckbremse dann langsam einschleifend dazu die Frontbremse. Das schützt vor dem Einknicken des doch recht filigranen Vorderradrahmens.
Speziell bei den Geländeformationen in meiner Umgebung ist die Wartung der Trommelbremsen sehr wichtig.

Schönes Wochenende :wink: Wilhelm
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Du liegst ja auch mit deinem Untergewicht unterhalb der Zul. Gesamtgewicht. Ich habe schon Fotos von dem Saxonettetyp gesehen wo der Kollege eine Vollbremsung machen musste... Ok, auch etwas fülliger der Kollege aber die Gabel war Schrott. Auf meiner letzen längeren Reise hatte meine Classic 32kg Eigengewicht, Ersatzteile mit Reservetank und Klamotten und mir gut 170kg zu schlüren. Das sind 40kg. zuviel, die Classik kann das bei der dünnen Herkules Gabel wäre ich die 1tsd. nicht auf der Saxo angekommen. Auch mit vorsichtige, vorausschauende Fahrweise wäre ich mit dem Teil nicht losgefahren. Gr. Anton
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Re: Testfahrt nach noch mehr Re-Design und Reparatur. - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 24.09.23 16:10 Uhr Klicks:19
Die ABE ist mit dem zulässige Gesamtgewicht immer einverstanden.

Gruß

Herbert
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Ja, aber dann ohne jegliches Gepäck.
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Ach wie schön! Ich habe Untergewicht! Muss ich gleich mal meiner Frau sagen.
Aber Spaß beiseite, ich hatte die Satteltaschen voll mit schweren Dosen und mein Gewicht dazu lagen knapp über zul. Gesamtgewicht. Den Pass runter kein Problem da ich - wie schon gesagt - immer zuerst mit der Hinterradbremse beginne und dann die Vorderradbremse einschleife.
Aber verstehe wenn sich jemand die Vordergabel verstärkt.

:wink: Wilhelm aus dem sonnigen Salzkammergut.
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Bisschen Spaß mus sein. Aber dennoch, ich kenne aus Erfahrung das Gefährt. Auf meiner Urlaubstour bin ich im Schnitt an sechs Tagen jeden Tag gut 160km gefahren und das teilweise über Stock und Stein. Österreichische Hügel und vor allem die Rhön sind mir dadurch nicht fremd. Ich war sehr froh eine gute Gabel im Vorderrad zu haben und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das die die Grätsche macht. Wiege aber selber 120 mit Klamotten, plus 32 Saxo und gut 18kg. Reisegepäck. Zu schwer für Fahrten abseits der Fahrradwege. (Wald, Steinbrüche usw.)
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In Österreich nennt man die Änderung am Radl "gewichtsmässig angepasstes Tuning". Nein, wenn man sich nicht sicher fühlt mit der Elfengabel sollte man das ändern. Und Federgabeln sind auch etwas feines.
In diesem Sinne weiterhin gut gefederte Fahrt.

:wink: Wilhelm
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