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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Molybdändisulfid in der Saxonette?? - Thumbnail von Flieger56 Flieger56 - 10.04.15 21:26 Uhr Klicks:46
Kann man im Getriebeöl der Saxonette einen ganz kleinen Anteil von dem Schmierstoff Molybdändisulfid verwenden um eine "längere" Standzeit der Zahnräder und Lager zu erreichen?
An meinen früheren Fahrzeugen hat das keinen Schaden verursacht.
Logischerweise geht das an einer Ölbadkupplung nicht.Die ist ja bei der Saxonette nicht mit im Getriebe verbaut.:confused:
Ich dachte an 5ml.
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Gelöscht - Thumbnail von - 11.04.15 00:24 Uhr Klicks:39
Gelöscht von Herbert
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Re: Molybdändisulfid in der Saxonette?? - Thumbnail von Flieger56 Flieger56 - 11.04.15 17:46 Uhr Klicks:34
Moin Ede, wir haben auch nie den vollen Begriff Molybdändisulfid sondern immer Motimol genannt.Nur bin ich mir nicht sicher, ob diese Bezeichnung hier bekannt ist.Aber funktioniert hat es immer.Schönes WE Frank:wink:
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Re: Molybdändisulfid in der Saxonette?? - Thumbnail von - 11.04.15 18:08 Uhr Klicks:32
Hallo zusammen. Das Zeugs hat viele Namen über ebenso viele Jahre gesammelt. Sicher immer etwas abgewandelt aber mit MOS2 ist dewr Begriff so ziemlich abgedeckt. Sehr viel interessantes dazu im Netz zu lesen. (zB. Wikipedia) Ich nutze das Zeugs von Liqui Moly auch als Getriebeölzusatz. Ich nehme ca. 1 Fingerhut voll. Meine pers. Meinung! Der Motor läuft ruhiger. Vor allem bei Dreistufer festzustellen. Gr. Molly
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Re: Molybdändisulfid in der Saxonette?? - Thumbnail von Carlo Carlo - 11.04.15 18:39 Uhr Klicks:32
Hallo,

sowas gibt es auch schon fertig zu kaufen:
z.B. Motul Gearbox 80W90

Viele Grüße

Frank
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Gelöscht - Thumbnail von - 11.04.15 18:40 Uhr Klicks:32
Gelöscht von Herbert
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Re: Molybdändisulfid in der Saxonette?? - Thumbnail von - 11.04.15 19:56 Uhr Klicks:30
Hallo zusammen,

im Osten hieß das Mittel Motimol, im Westen wurde es, unter anderem, unter dem Namen Liqui Moly ( flüssiges Molybdän..) vertrieben.
Der eigentliche Zweck war damals die Notlaufeigenschaften des vorhandenen Öls zu verbessern.
Auch bei evtl. Ölverlusten ein schnelles festfressen zu verhindern.

Ich kenne es auch noch pur, als silbriggraues feines Pulver, ähnlich Graphitpulver.
Das wurde entweder dem Öl zugefügt, oder knifflige Lagerstellen sogar damit eingerieben.
Durch seine besonderen Eigenschaften setzt es die Gleitreibung zusätzlich herab und vermindert Reibungsverluste.
Aber es bei Kupplungen oder sonstigen Bauteile, die auf Kraftschluss basieren, sollte man es nicht benutzen, da es zum durchrutschen dieser Bauteile kommen kann.

Heute gibt’s Öle, die technisch so hochentwickelt sind und über neuere, oft synthetische Zusätze verfügen, so das man Molydändisulfid in der Regel nicht braucht.
Im Einzelfall kann es aber durch aus eine Verbesserung bringen, siehe Dreistufer-Geräusche.

Ich könnte mir vorstellen, das auch das obere Pleuellager dankbar wäre, wenn man es vor dem Einbau mit etwas purem Molydändisulfid behandeln würde. Das ist aber theoretisch gemeint.praktische Erfahrungen hab ich da nicht.

Ach, da kam der Theoretiker wieder durch.
:smile:

Mfg, Hacki
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Re: Molybdändisulfid in der Saxonette?? - Thumbnail von Flieger56 Flieger56 - 11.04.15 20:16 Uhr Klicks:30
Klasse geschrieben.:up:
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Re: Molybdändisulfid in der Saxonette?? - Thumbnail von - 11.04.15 21:32 Uhr Klicks:27
@Hacki. Zitat;
Ich könnte mir vorstellen, das auch das obere Pleuellager dankbar wäre, wenn man es vor dem Einbau mit etwas purem Molydändisulfid behandeln würde. Das ist aber theoretisch gemeint.praktische Erfahrungen hab ich da nicht.
Aber genauso sehe ich das auch, und darum praktiziere ich es schon seit 1 Jahr so. Bisher 0 Ausfälle, Gr. Molly:wink:
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Re: Molybdändisulfid in der Saxonette?? - Thumbnail von Christian. Christian. - 11.04.15 23:26 Uhr Klicks:33
Habe das MoS2 mal zum Einfahren in den Tank gekippt,
alles läuft wie geschmiert, nur die Kupplung greift erst bei 17kmh vollständig. !
:down:
Also bitte nur in´s Getriebeöl geben, und der Simmering muß dicht sein....
Christian.
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