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Allgemeines Quasselforum

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Moin alle zusammen!

Vor genau einem Jahr, als dieser ganze Wahnsinn um uns herum gerade begonnen hat, habe ich beschlossen mein Auto stehen zu lassen und stattdessen soviel wie möglich mit der Saxonette zu erledigen.

So bin ich von da an immer mit unserer Saxonette Luxus zur Arbeit und zu kleineren EinkĂ€ufen gefahren. Nur grĂ¶ĂŸere Erledigungen habe ich mit dem Auto gemacht.

Erster positiver Effekt:
Ich mußte meinen alten Golf nur drei mal volltanken (ca. 2L die Woche mit der Saxonette anstatt 20 mit dem Auto) und habe immer noch was im Tank.

Zweiter positiver Effekt:
Der Weg zur und von der Werft macht jetzt viel viel mehr Spaßund ich stehe nicht mehr stĂ€ndig vor roten Ampeln..

Nun bin ich in der Zeit gut 600 km mit dem zuerst verbauten 499er Motor bis zu einem Getriebeschaden durch eine herausgebrochene Sperrklinke gefahren. Vorher, bei ca. 250km, hatte ich einen Platten durch zu wenig Luftdruck und ein tiefes Schlagloch bei Regen.

Dann habe ich erstmal einen ĂŒberholten 399er Motor eingebaut der mich dann 2560km bei Wind, Wetter und zeitweise sehr unangenehmem Frost durch Ostfriesland transportiert hat.
Einmal, im Oktober, hat der fast neue Hinterradmantel dicke Backen gemacht und ist im Stand geplatzt bei gut 3,5bar..
Zweimal musste ich den Vergaser ausbauen und angesammeltes Wasser entfernen bis mir dann, aus welchem Grund auch immer, das Dekoventil aus dem Gewinde gebrochen ist.

Jetzt fahre ich wieder mit dem frisch ĂŒberholten 499er mit neuerdings etwas wenig Leistung(vermutlich Problem mit der Membran) und warte ab was kommt...

Mittlerweile komme ich jetzt auf ca 3300km und bin meiner Meinung nach relativ glimpflich durch das Jahr gekommen.

Wie sieht es bei Euch aus? Wieviel seit Ihr gefahren und welche Pannen gab es?

Gruß
Horst:wink:
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Re: Fazit nach einem ganz anderen Jahr mit der Saxonette - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 18.03.21 21:45 Uhr Klicks:23
Hallo Horst,

da hast du ja "ganze Arbeit" geleistet und kannst nun die FrĂŒchte dener Arbeit ernten. Ja, es macht Spaß, mit der Saxonette zu fahren. Ich benutze sie auch tĂ€glich zumindet, um die Bbestellten Sendungen zur Post zu bringen. Aber auch in die Stadt fahre ich nur mit der Saxo und bin da schneller als mit dem Auto oder der Straßenbahn.

Gruß

Herbert
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Bei Schnee und Eis bleibt die Saxo im Stall. Ansonsten fahre ich gerne Zeitungen holen oder zum BĂ€cker und Supermarkt fĂŒr Kleinbesorgungen (frĂŒher mit dem PKW oder Oldie).
Bei schönem Wetter gerne lange Fahrten durch schmale TĂ€ler, HolzfĂ€ller-Waldwege und Trampelpfade.Die Radwege sind eigentlich hier sehr gut und laufen auf alten Kleinbahntrassen von frĂŒher. Dieses BĂ€hnchen fĂ€hrt noch heute auf vereinfachter Spur mit Buffetwagen und 1. bis 3. Klasse.



Blieb zwei mal hÀngen: Einmal wegen verlorenem Kerbstift am Gashebel. Er lag dann in einer Rille des Motors. Beim zweiten mal hat die Membrane nicht mehr mitgespielt und ich radelte die 7 km per Pedalerie nach Hause.
Ging dank der Sachs Dreigangschaltung recht gut.

Ansonsten erneuere ich gerne die Motorteile, manchmal auch unnötig. Aber es freut einem, wenn das Motörchen wieder brummt.

Und, es ist so spielend einfach an der Saxo imk Vergleich zu
den Oldtimern, wo große SchlĂŒssel und Hebel gebraucht werden.

Die 199er Dreistufen Saxo ist ein zuverlÀssiges GefÀhrt.:up:

Gruß Wilhelm
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