Hallo,
zunĂ€chst vielen Dank fĂŒr die allgemeine Anteilnahme!
Der Bremsvorgang lief reflexartig aber irgendwie doch kontrolliert ab. Hier konnte ich ja selbst eingreifen. Die tĂ€glichen Fahrten in 30 KM/h Zonen empfinde ich hĂ€ufig noch wesentlich unangenehmer. In eingeengten Bereichen kommen mir regelmĂ€Ăig PKW mit stark ĂŒberhöhter Geschwindigkeit entgegen. Wenn dann nicht mal mehr 1 m Breite zwischen dem entgegenkommenden PKW-Spiegel und rechtem Kantstein ist, wirdâs richtig unangenehm. Und in diesem Fall kann man selbst nichts mehr machen.
@ Audiclaus
Zitat: "Du musst wÀhrend der Vollbremsung mit blockiertem Vorderrad kurz abgehoben und wieder aufgekommen sein, so dass es eine Art Schlag gegeben hat. "
Das habe ich Àhnlich so auch vermutet. Am Ende vom Bremsbereich befand sich eine kleine Verkehrsinsel. HÀufig sind an diesen Verkehrsinseln kleine Kanten von ca. 1 cm Höhe. Das habe ich mir heute noch mal genauer angesehen. Der gesamte Bremsbereich war aber eine glatte ebene FlÀche! Einen Schlag habe ich bei der Bremsung auch nicht bemerkt.
@ Dieter-K und Bernd
Zitat: "...das waren nicht Deine ersten zwei bis drei Bremsungen heute, oder?"
Ich war bereits 18 KM unterwegs!
Ich habe mir von Bernd noch einen RĂŒffel anhören mĂŒssen, dass ich meine Bremse auch regelmĂ€Ăig warten soll.
Hierzu folgendes: Aufgrund der Empfehlung hier im Forum hatte ich im FrĂŒhjahr die BremsbelĂ€ge mit einer Fase versehen und abgeschmirgelt. Die Bremse sprach bis jetzt immer sofort weich an. Bei Fahrzeugen mit einer Trommelbremse nehme ich immer bei Fahrtbeginn kurz leichte Probebremsungen vor, da diese Bremsen bei den ersten Bremsungen bereits durch erhöhte Luftfeuchtigkeit bekanntermaĂen giftig reagieren können.
(Meine Frau hat sich vor Jahren auf abschĂŒssiger Fahrbahn mit ihrem Mountenbike mit Trommelbremse und in einem Schlagloch blockierendem Vorderrad ĂŒberschlagen! Die Delle im Oberschenkel war noch drei Jahre spĂ€ter zu sehen.) Von daher bin, ich was diese Bremsen angeht, immer schon vorsichtig gewesen.
Ăbrigens Dieter, die Gabel an Deiner Moped-Saxonette mĂŒsste doch die gleiche Gabel wie bei meiner Saxonette sein. Was hat denn der Baurat bei der Abnahme zu der StabilitĂ€t dieser Gabel bei hohen Geschwindigkeiten gesagt?
@ Saxonix
Ein hinbiegen der Gabel der Hercules Saxonette scheidet aus meiner Sicht aus! Die Gabel ist zusÀtzlich zu dem auf dem Bild sichtbaren Knick auch noch leicht in sich verdreht und hat auch einen leichten Knick im Bereich der unteren Lagerschale nach hinten. Als stabileren Ersatz gÀbe es von Sachs die Original Federgabel der aktuellen Saxonette, die bei meiner Saxonette passen soll.
Ich werde es aber zunĂ€chst mit der Gabel von gtiwurm/ingo versuchen. An dieser Stelle vielen Dank an Ingo fĂŒr das Hilfsangebot und die schnelle Kontaktaufnahme. FĂŒr Herbert: In diesem Fall hat sich der Sinn des Forums schon erfĂŒllt!
@ Dom
Eine gewisse InstabilitÀt der Gabel hatte ich schon sofort nach dem Gebrauchtkauf der Saxonette bei im Stand gezogener Bremse festgestellt. Die Saxonette ist zwar Bj. 1990, hatte aber vor einem Jahr nur 400 KM gelaufen und war zumindest optisch in einem neuwertigen Zustand. Zu meiner Frage hinsichtlich der Gabel hat mir damals ein Dir bekannter Fachmann bestÀtigt: "das ist normal so".
Da fĂ€llt mir ein: Ob da aufgrund allein des Alters auch MaterialermĂŒdung vorliegt?
Als ich diesen Eingangsbeitrag geschrieben habe, musste ich auch an unser Treffen in Greven denken, wo ich doch einige gestandene Mannsbilder mit um oder noch einiges mehr als 100 KG gesehen habe. Dass die Saxonetten das Gewicht aushalten, fand ich schon enorm. Wobei ich aktuell nicht hÀtte sehen mögen, wenn die von mir vorgenommene Vollbremsung von einem 100 KG - Mann gemacht worden wÀre. Allerdings habe ich mich schon gewundert, warum ca. 80 % (oder noch mehr?) der Teilnehmer in Greven die Classik gefahren sind.
@ Dieter-K (Beitrag vom 8.11.08 21:51 Uhr)
Dieter, Du kannst die Gabel nach abgeschlossener Instandsetzung der Saxonette gerne haben!
An die VerstĂ€rkung des linken Gabelholms im Hebelbereich der Bremse zur Lastverteilung in den oberen Bereich habe ich auch schon gedacht. Mal laienhaft und primitiv: VerstĂ€rkung des Gabelholms durch ein Flacheisen, das mit mehren Rohrschellen am Holm befestigt wird. Vielleicht auch nur als psychologische BeruhigungsmaĂnahme.
Das mit dem verlĂ€ngerten Hebelarm ist natĂŒrlich eleganter. Aber, was ist nun wieder mit der Betriebserlaubnis? Im Falle eines Unfalls: Offensichtlich Bremsanlage manipuliert!
Schöne GrĂŒĂe
Uwe
Um antworten zu können, musst Du Dich erst registrierenzunĂ€chst vielen Dank fĂŒr die allgemeine Anteilnahme!
Der Bremsvorgang lief reflexartig aber irgendwie doch kontrolliert ab. Hier konnte ich ja selbst eingreifen. Die tĂ€glichen Fahrten in 30 KM/h Zonen empfinde ich hĂ€ufig noch wesentlich unangenehmer. In eingeengten Bereichen kommen mir regelmĂ€Ăig PKW mit stark ĂŒberhöhter Geschwindigkeit entgegen. Wenn dann nicht mal mehr 1 m Breite zwischen dem entgegenkommenden PKW-Spiegel und rechtem Kantstein ist, wirdâs richtig unangenehm. Und in diesem Fall kann man selbst nichts mehr machen.
@ Audiclaus
Zitat: "Du musst wÀhrend der Vollbremsung mit blockiertem Vorderrad kurz abgehoben und wieder aufgekommen sein, so dass es eine Art Schlag gegeben hat. "
Das habe ich Àhnlich so auch vermutet. Am Ende vom Bremsbereich befand sich eine kleine Verkehrsinsel. HÀufig sind an diesen Verkehrsinseln kleine Kanten von ca. 1 cm Höhe. Das habe ich mir heute noch mal genauer angesehen. Der gesamte Bremsbereich war aber eine glatte ebene FlÀche! Einen Schlag habe ich bei der Bremsung auch nicht bemerkt.
@ Dieter-K und Bernd
Zitat: "...das waren nicht Deine ersten zwei bis drei Bremsungen heute, oder?"
Ich war bereits 18 KM unterwegs!
Ich habe mir von Bernd noch einen RĂŒffel anhören mĂŒssen, dass ich meine Bremse auch regelmĂ€Ăig warten soll.
Hierzu folgendes: Aufgrund der Empfehlung hier im Forum hatte ich im FrĂŒhjahr die BremsbelĂ€ge mit einer Fase versehen und abgeschmirgelt. Die Bremse sprach bis jetzt immer sofort weich an. Bei Fahrzeugen mit einer Trommelbremse nehme ich immer bei Fahrtbeginn kurz leichte Probebremsungen vor, da diese Bremsen bei den ersten Bremsungen bereits durch erhöhte Luftfeuchtigkeit bekanntermaĂen giftig reagieren können.
(Meine Frau hat sich vor Jahren auf abschĂŒssiger Fahrbahn mit ihrem Mountenbike mit Trommelbremse und in einem Schlagloch blockierendem Vorderrad ĂŒberschlagen! Die Delle im Oberschenkel war noch drei Jahre spĂ€ter zu sehen.) Von daher bin, ich was diese Bremsen angeht, immer schon vorsichtig gewesen.
Ăbrigens Dieter, die Gabel an Deiner Moped-Saxonette mĂŒsste doch die gleiche Gabel wie bei meiner Saxonette sein. Was hat denn der Baurat bei der Abnahme zu der StabilitĂ€t dieser Gabel bei hohen Geschwindigkeiten gesagt?
@ Saxonix
Ein hinbiegen der Gabel der Hercules Saxonette scheidet aus meiner Sicht aus! Die Gabel ist zusÀtzlich zu dem auf dem Bild sichtbaren Knick auch noch leicht in sich verdreht und hat auch einen leichten Knick im Bereich der unteren Lagerschale nach hinten. Als stabileren Ersatz gÀbe es von Sachs die Original Federgabel der aktuellen Saxonette, die bei meiner Saxonette passen soll.
Ich werde es aber zunĂ€chst mit der Gabel von gtiwurm/ingo versuchen. An dieser Stelle vielen Dank an Ingo fĂŒr das Hilfsangebot und die schnelle Kontaktaufnahme. FĂŒr Herbert: In diesem Fall hat sich der Sinn des Forums schon erfĂŒllt!
@ Dom
Eine gewisse InstabilitÀt der Gabel hatte ich schon sofort nach dem Gebrauchtkauf der Saxonette bei im Stand gezogener Bremse festgestellt. Die Saxonette ist zwar Bj. 1990, hatte aber vor einem Jahr nur 400 KM gelaufen und war zumindest optisch in einem neuwertigen Zustand. Zu meiner Frage hinsichtlich der Gabel hat mir damals ein Dir bekannter Fachmann bestÀtigt: "das ist normal so".
Da fĂ€llt mir ein: Ob da aufgrund allein des Alters auch MaterialermĂŒdung vorliegt?
Als ich diesen Eingangsbeitrag geschrieben habe, musste ich auch an unser Treffen in Greven denken, wo ich doch einige gestandene Mannsbilder mit um oder noch einiges mehr als 100 KG gesehen habe. Dass die Saxonetten das Gewicht aushalten, fand ich schon enorm. Wobei ich aktuell nicht hÀtte sehen mögen, wenn die von mir vorgenommene Vollbremsung von einem 100 KG - Mann gemacht worden wÀre. Allerdings habe ich mich schon gewundert, warum ca. 80 % (oder noch mehr?) der Teilnehmer in Greven die Classik gefahren sind.
@ Dieter-K (Beitrag vom 8.11.08 21:51 Uhr)
Dieter, Du kannst die Gabel nach abgeschlossener Instandsetzung der Saxonette gerne haben!
An die VerstĂ€rkung des linken Gabelholms im Hebelbereich der Bremse zur Lastverteilung in den oberen Bereich habe ich auch schon gedacht. Mal laienhaft und primitiv: VerstĂ€rkung des Gabelholms durch ein Flacheisen, das mit mehren Rohrschellen am Holm befestigt wird. Vielleicht auch nur als psychologische BeruhigungsmaĂnahme.
Das mit dem verlĂ€ngerten Hebelarm ist natĂŒrlich eleganter. Aber, was ist nun wieder mit der Betriebserlaubnis? Im Falle eines Unfalls: Offensichtlich Bremsanlage manipuliert!
Schöne GrĂŒĂe
Uwe