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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Hallo Saxonettenfreunde, meine neu erworbene Saxonette stand seit 2005 unbenutzt in der Garage. Sie springt an, ist aber nach meinen ersten Ausflügen immer wieder ausgegangen. Der Motor hat erst Leistungsabfall und geht schließlich ganz aus.
Ein neues Starten des Motors ist dann nicht mehr möglich.
Nach ein paar Stunden springt sie dann wieder an. Liegt es am Vergaser, der nach längerer Zeit verharzt ist? Reicht es, wenn ich die Hauptdüse reinige, oder muß ich den ganzen Vergaser zerlegen ? Aber warum läuft sie anfangs? Oder ist es vielleicht die Zündspule oder sogar noch etwas anderes?
Meiner Meinung nach können die Probleme doch nur dadurch entstehen, wenn der Motor zu heiß wird, oder?
Über kurze Stellungnahmen würde ich mich freuen.
Ulrich aus Essen
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Hallo Ullrich,
ich würde den Vergaser ausbauen und reinigen,sowie die dahinter befindliche Membranplatte.
Wie steht im Wiki.


Gruß Bernhard
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Danke Bernhard, ich würde mich freuen, wenn es daran liegt.:up:
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So Ullrich,
leider hatte ich meinen eigenen Thread "Auf was zu achten ist" gelöscht,jetzt steht er aber wieder drin,und da kannst Du sehen wie die Membranplatte im Einzelnen aussieht.


Gruß Bernhard
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Hallo,das hatte ich auch mal. Bei mir lag es an der Zünspule. Anfangs lief sie wunderbar,dann nach wie Du sagest Motor aus bis das Möfelchen wieder kalt war,dan lief Sie wieder. Probier mal eine andere Zündspule aus, ein versuch ist es wert. Viel Glück
Gruß guzzikarin:winken:
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:up:
10 kilometer hört sich in der tat nach ner defekten zündspule an.
aber fahr mal zum test mit losem tankdeckel um ne verstopfte tankentlüftung auszuschließen.

thorsten
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Hallo Ulrich,
auch für mich hört sich das nach einer defekten Zündspule an. Bei meinem Rex Volksmoped genau das gleiche Problem. 10 Km Fahrt, dann Leistungsabfall und letztendlich Stillstand. Nach einer Abkühlphase von ca. 30 Min. sprang der Motor wieder ohne Probleme an. Ich habe dann die Zündspule neu wickeln lassen und seitdem habe ich keine Probleme mehr.

Die Isolation der Wicklung der Zündspule kann Risse haben.
Hitze führt dann vielleicht zu Feinschlüssen unter einzelnen Wicklungen und die Zündspule kann nicht mehr arbeiten.
So hat man es mir erklärt.
Gruß Winfried
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Hallo Winfried,
eine kurze Erläuterung zu dem was man Dir gesagt hat.
Risse in der Zündspule können zu dem von Dir gesagtem führen.

Leider treten solche Fehler nicht nur in unseren Zündspulen sondern generell auch bei Trafos wie Zeilenenstufentrafos,Niederfrequenztrafos,Übertragern und sonstigen Trafos im Allgemeinen auf.

Der Grund hierfür ist der Ausdehnungskoeffzient von Kupfer in Zusammenhang mit dem verwendeten Isolationslack.Bei Alterung des Lackes und immer wiederkehrender Erwärmung mit darauf folgender Abkühlung,reiben sich die Drahtwindungen aneinander,der Lack bricht und dann entstehen Feinschlüsse in Zusammenhang mit der Luftfeuchtigkeit.

Gruß Bernhard
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Chapeaux!

lieber Bernhard, besser hätte das auch ein Physikprof
nicht erklären können.
Bei meinem Hobby Hammondorgel hatte ich häufig mit Feinschlüssen bei haarfeinen Kupferlackdrähten zu tun.
Hier waren die Auslöser aber meist mikroskopisch feine Zinkkristallnadeln, die über die Jahre aus den verzinkten Abdeckblechen in die Bündel mit ca. 600 feinen Lackdrähten unter den Manualen der Orgel gewachsen waren. (Unter der Lupe sah das aus wie ein dichter Wald aus nadelspitzen Kristallen, alle ca 2 mm lang).

Die so erzeugten Feinschlüsse lassen sich leicht beseitigen: 230 Volt, eine 60 Watt Glühbirne in den Kreis und dann Kurzschluss. Dabei kokeln die Kristalle weg ohne die feinen Drähtchen zu beschädigen.

Diese Feinschlüsse führten bei Spulen immer zu Veränderungen der Induktivität in den elektromagnetischen Orgeln und dann ging nichts mehr.

Trafos kann man natürlich nicht so reparieren. Hier bleibt nur Neuwicklung, wenn der Trafo (die Spule) nicht mehr im Handel ist und man auf bestimmte Außenmaße angewiesen ist.

Die Zündspule unserer Saxo ist ja Gott sei Dank noch im Handel.

Gruß Winfried
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