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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Chapeaux!

lieber Bernhard, besser hÀtte das auch ein Physikprof
nicht erklÀren können.
Bei meinem Hobby Hammondorgel hatte ich hĂ€ufig mit FeinschlĂŒssen bei haarfeinen KupferlackdrĂ€hten zu tun.
Hier waren die Auslöser aber meist mikroskopisch feine Zinkkristallnadeln, die ĂŒber die Jahre aus den verzinkten Abdeckblechen in die BĂŒndel mit ca. 600 feinen LackdrĂ€hten unter den Manualen der Orgel gewachsen waren. (Unter der Lupe sah das aus wie ein dichter Wald aus nadelspitzen Kristallen, alle ca 2 mm lang).

Die so erzeugten FeinschlĂŒsse lassen sich leicht beseitigen: 230 Volt, eine 60 Watt GlĂŒhbirne in den Kreis und dann Kurzschluss. Dabei kokeln die Kristalle weg ohne die feinen DrĂ€htchen zu beschĂ€digen.

Diese FeinschlĂŒsse fĂŒhrten bei Spulen immer zu VerĂ€nderungen der InduktivitĂ€t in den elektromagnetischen Orgeln und dann ging nichts mehr.

Trafos kann man natĂŒrlich nicht so reparieren. Hier bleibt nur Neuwicklung, wenn der Trafo (die Spule) nicht mehr im Handel ist und man auf bestimmte Außenmaße angewiesen ist.

Die ZĂŒndspule unserer Saxo ist ja Gott sei Dank noch im Handel.

Gruß Winfried
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