NiCd gasen nur bei Erwärmung; Richtig.
Die findet schon bei rel. normalen Ladeströmen statt, das sieht man daran, daß in sehr vielen "Accu-Pacs" NTC (temperaturabhängige ) Widerstände mit Wärmeleitpaste eingebracht werden, um auf vertretbare Ladezeiten zu kommen; also mehr als ca. 10% der Kapazitätsangabe.
Ist eine Solche Maßnahme nicht getroffen, so neigen gerade die NiCd -Accus recht schnell dazu zu heiß zu werden, und fangen an zu gasen, Druck abbauen, oder wie immer man das nennen mag. in jedem Falle entweicht ein Gemisch, welches den Kontakten absolut nicht zuträglich ist.
Ich weis, daß bei der Accu-Beleuchtung am Sparta kein überladungsschutz in Form eines NTC`s verwendet wird weil: man die Zellen lose eingebaut hat, und daher ein NTC gar nicht wärmemäßig an die Accus gekoppelt sein kann.
Da in den Lampen normalerweise Birnen sind, wird man z.B. bei dem Ausfall der Frontbirne garnicht verhindern können , daß die Accus für eine gewisse Zeit überladen werden, nämlich dann, wenn der Fahrer nur mit dem intaktem (jetzt viel helleren) Rücklicht fährt.
Je nach sorgfalt des Fahrers und Häufigkeit der Überladung ist also bei dem Leistungsvermögen eines Dynamos (bei 6 V und bis zu 0.45 A für den Frontscheinwerfer) der daraus zwangsläufigen Überladung (ca. 2W sind da schnell erreicht), mangels Belastung oder Laderegelung über die Temperatur davon auszugehen, daß hier sogar eine ziemlich starke Ladung stattfindet. Das der Strom irgendwo hin will zeigt ja das Rücklicht überdeutlich.
Ein Gasen bei herkommlichen Accus ist also beileibe nicht auszuschließen, sondern bei der Einfachheit der el. Schaltung sogar ziemlich wahrscheinlich.
Um zu dieser Erkenntniss zugelangen muss man sich also die oft erbärmlich blauen Kontakte (immer am Minuspol ) nur ansehen.
Das hat mit der Mechanik weniger zu tun sondern mit Elektrolyse an dem Gefälle von edleren zu weniger edlen Metallen; wenn zur Luftfeuchte der Luft auch noch Salze aus dem Accu kommen ( Pluspole sind so gut wie NIE angelaufen Metalle im Spannungsgefälle - siehe vorheriger Satz ,) . Es sei denn der Accu ist wie von Dir angedeutet undicht durch dauernde STARKE Überladung und die daraus resultierende "Sprödewerdung" der Gummidichtungen des Accus durch Hitze.
Bernd35
Um antworten zu können, musst Du Dich erst registrierenDie findet schon bei rel. normalen Ladeströmen statt, das sieht man daran, daß in sehr vielen "Accu-Pacs" NTC (temperaturabhängige ) Widerstände mit Wärmeleitpaste eingebracht werden, um auf vertretbare Ladezeiten zu kommen; also mehr als ca. 10% der Kapazitätsangabe.
Ist eine Solche Maßnahme nicht getroffen, so neigen gerade die NiCd -Accus recht schnell dazu zu heiß zu werden, und fangen an zu gasen, Druck abbauen, oder wie immer man das nennen mag. in jedem Falle entweicht ein Gemisch, welches den Kontakten absolut nicht zuträglich ist.
Ich weis, daß bei der Accu-Beleuchtung am Sparta kein überladungsschutz in Form eines NTC`s verwendet wird weil: man die Zellen lose eingebaut hat, und daher ein NTC gar nicht wärmemäßig an die Accus gekoppelt sein kann.
Da in den Lampen normalerweise Birnen sind, wird man z.B. bei dem Ausfall der Frontbirne garnicht verhindern können , daß die Accus für eine gewisse Zeit überladen werden, nämlich dann, wenn der Fahrer nur mit dem intaktem (jetzt viel helleren) Rücklicht fährt.
Je nach sorgfalt des Fahrers und Häufigkeit der Überladung ist also bei dem Leistungsvermögen eines Dynamos (bei 6 V und bis zu 0.45 A für den Frontscheinwerfer) der daraus zwangsläufigen Überladung (ca. 2W sind da schnell erreicht), mangels Belastung oder Laderegelung über die Temperatur davon auszugehen, daß hier sogar eine ziemlich starke Ladung stattfindet. Das der Strom irgendwo hin will zeigt ja das Rücklicht überdeutlich.
Ein Gasen bei herkommlichen Accus ist also beileibe nicht auszuschließen, sondern bei der Einfachheit der el. Schaltung sogar ziemlich wahrscheinlich.
Um zu dieser Erkenntniss zugelangen muss man sich also die oft erbärmlich blauen Kontakte (immer am Minuspol ) nur ansehen.
Das hat mit der Mechanik weniger zu tun sondern mit Elektrolyse an dem Gefälle von edleren zu weniger edlen Metallen; wenn zur Luftfeuchte der Luft auch noch Salze aus dem Accu kommen ( Pluspole sind so gut wie NIE angelaufen Metalle im Spannungsgefälle - siehe vorheriger Satz ,) . Es sei denn der Accu ist wie von Dir angedeutet undicht durch dauernde STARKE Überladung und die daraus resultierende "Sprödewerdung" der Gummidichtungen des Accus durch Hitze.
Bernd35