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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Hallo Gemeinde,

Wie Ihr wisst verkaufe Ich meine Saxo, da Ich ja keine ABE hab kam Gestern unser Freundliche Dorfpolizist vorbei und hat sich meine Gefährte ( Spartamet und den Saxorahmen) angeschaut die nummern Notiert und kümmerte sich...

Grad bekam Ich dann einen anruf, ob Ich mir denn bewusst sei das Ich einen russischen Traktor fahre....

Ich war Verdutzt und fragte genauer nach... nun mein Rahmen von Hercules kein Thema, alles in Ordnung. Bescheinigung fertig.


Aber der Polizist hat sich bei meiner Sparta die Rahmen nummer verkeht aufgeschrieben und so wurde aus der Sparta ein Trecker....


Damit aber noch nicht genug, Ich Runter in die Garage.... Rad geprüft und die Korrekte Rahmen nummer Durchgegeben... und siehe da..... der Rahmen passte nicht zur Versicherung, Ich also bei der Versicherung angerufen.... dort nachgefragt und tatsächlich die hatte sich im Februar eine Falsche nummer notiert und somit auch die Versicherungspolice falsch ausgestellt, was dann bedeutet das Ich die ganze zeit mit ner falschen versicherung gefahren bin....

Alos wieder den Polizisten angerufen und nach den zu erwartenden Konsequenzen gefragt und Er sagte nur er habe ja nicht gesehn das Ich damit Fahre, und somit wäääääären da auch keine Konsequenzen....(mit viel Zwinkern)

Ich glaube da habe Ich verdammt viel Glück gehabt, und einen ganz tollen Polizisten hier bei uns.

Was Ich auch toll finde ist das er sogar zu mir kam um das alles zu Prüfen....



Gruß Sasha
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Re: Kuriositäten des Alltags von denen man Überrascht wird - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 30.12.09 10:55 Uhr Klicks:44
Hallo Sasha,

das die Polizei Hausbesuche macht, um die Rahmennummer festzustellen, habe ich noch nie erlebt. Ich lege bei fehlender ABE das entsprechend fertig geschriebene Formular mit der eingetragenen Rahmennummer bei der Polizei vor, so dass der Freund und Helfer es nach der Kontrolle in seinem Computer, nur noch unterschreiben muss.

Da ist der Service in Löhne ja unbeschreiblich gut.:up:

Gruß

Herbert
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Japp das hatte Ich auch noch nie... und muss sagen das gefällt mir seeeehr Gut....

Es hätte mich fast schon dazu verleitet zu fragen ob er mir auf dem weg zu mir noch n Döner mitbringt... lach...
Aber ich denk das wäre dann zuviel...



Gruß

Sasha
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Das hätte bestimmt geklappt mit dem Dönner Sasha.

Überführe von Neuss nach Fehmarn mein neu erworbenes Schiff,in Veltenhof in einer Weichenstelle abends festgemacht.Morgens klopft die Polizei und fragt nach dem Vereinsstander da der Vereinsname des Vorbesitzers am Schiff stand.Hatte ich natürlich nicht und bekam ein Knöllchen zu 5 DM,im Gespräch mit dem Beamten wurde ihm erklärt das Diesel und Proviant eingekauft werden sollten und dann ginge es weiter.

Er packte den Dieselkanister in den Dienstwagen und fuhr mit meiner Frau einkaufen und Diesel holen,kam alsbald zurück und wünschte noch gute Weiterreise!

So geschehen 1979,es gibt nicht nur Beamte,sondern unter Ihnen auch hilfsbereite Menschen!!!

Bernhard der das besgte Knöllchen im noch hat
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Bernhard, ich persönlich bin der festen überzeugung das zu der zeit sprich ende der 70er und die 80er bis mitte 90er die welt und auch die Menschen viel hilfsbereiter und Freundlicher waren vor allem unsere Staatsbediensteten, Polizei, Verkehrsamt, Finanzamt, Arbeitsamt, generell alle Ämter... Man hört heut nur von unfreundlichen Patzigen gar gehässigen Beamten die keine Verhältnissmässigkeit mehr kennen und nur noch nach gesetz und papier entscheiden und nicht mehr auf den Menschen eingehen....

Wenn man mal was verkehrt machte wird man behandelt wie ein Schwerverbrecher, und das macht mich Traurig....


Gruß Sasha
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Hallo Sasha,
kann so stimmen wie Du schreibst (mit heute), muß aber nicht, hab´s auch schon anders erlebt, gerade in ländlichen Gegenden, da geht es immer noch ruhiger zu als in Großstädten.

Und, Ende der 70er, da war die Zeit der RAF, ich bin damals weil Schichtdienst oft zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs gewesen und so oft wie damals bin ich nie wieder kontrolliert worden, einer immer mit MP in der Hand, der zweite Fahrgestellnummer verglichen ect., das war oft nicht lustig.:skeptisch:

Von der Bürokratie her war es auch nicht einfacher, wenn Du in Deinem Wagen einen Austauschmotor einbautest (keinen stärkeren, nur eben einen neuen/neueren, aber im Prinzip den gleichen), mal als Beispiel, mußtest Du zum TÜV um das ansehen zu lassen und dann wurde in den Papieren die Motornummer geändert, natürlich auf dem Straßenverkehrsamt, also wieder extra Weg und extra bezahlen, und an freundliche Schalterbeamte dort kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, nee, laß mal soo schön war früher auch nicht immer alles.

Ich habe gerade beim TÜV ect. damals Sachen erlebt, da warst Du wirklich der Laune der Prüfer ausgeliefert, heute kann man (nach meiner Erfahrung) über vieles reden wenn es nicht um sicherheitsrelevante Sachen geht und über die braucht man nicht zu reden, die müssen stimmen, das ist klar!

Gruß Peter
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Re: Kuriositäten des Alltags von denen man Überrascht wird - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 31.12.09 10:13 Uhr Klicks:32
Hallo Peter,

auch ich hatte ein interessantes TÜV-Erlebnis. Waren doch früher die TÜV_Prüfer die Mitmenschen, vor denen man sich fürchtete, so ist das heute ganz anders.
Ich musste mit unserem Wohnwagen zum TÜV. Die Bremsenprüfung war nicht erfolgreich. Der Prüfer sagte, das könne durch lange Standzeiten im Freien passieren. Er bat mich, einige Runden über den Platz zu drehen und immer wieder zu Bremsen, so dass die Bremsen warm würden. Das hatte ich dann gemacht, fuhr wieder auf den Prüfstand und alles war ok.
Da der Prüfer auch selbst Camper war, tauschten wir noch unsere Urlaubserlebnissse aus.

Gruß

Herbert
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Hallo,

Auch ich habe ein tolles TÜV-Erlebnis.
Meine Frau hat einen Fiat Cinquecento der inzwischen über 16 Jahre alt ist, um täglich die 20km ins Büro hin und dann wieder zurückzufahren, was billiger und bequemer ist als mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln, weil ich alle Reparaturen daran noch selbst machen kann (Schrotthändler hat alle Teile).
Nun funktioniert die Leuchtweitenverstellung seit jahren nicht mehr richtig, und beim letztenmal habe ich sie garnichtmehr angeschlossen,denn es war immer nur ein kleiner Mangel beim TÜV.
Dieses mal wollte er mich aber nicht mehr durchwinken, obwohl alles andere Top gepasst hatte.
Nach einer kleinen freundlichen Diskusion, sagte er, "Ich prüf sie nochmal, vielleicht habe nicht richtig gesehen.
Reingesetzt bischen Gas gegeben, ausgestiegen,mit den Augen gezwinkert und mich durchgelassen.
Es gibt also auch noch Menschen die nicht nur nach den Gesetzesbuchstaben handeln sondern mit dem Verstand und mit Herz.

Gruß Richard.
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