Hier noch eine ErgÀnzung aus Wikipedia:
Regeneration [Bearbeiten]
Bei AnwendungsfĂ€llen, in denen es ausschlieĂlich auf die elastischen Eigenschaften oder den Reibungskoeffizienten von Kautschuk-Gummi ankommt, ist eine Erneuerung des verhĂ€rteten Gummis möglich. Das heiĂt, dort wo die Eigenschaften einer Knete verlangt werden, kann EssigsĂ€ure zur Regeneration dienen. EssigsĂ€ure zertrennt die Kautschuk-Gummi-MolekĂŒlnetze; kurzes Benetzen mit einer Lösung aus je 1/2 EssigsĂ€uressenz (38%-ig) und Spiritus regeneriert die ElastizitĂ€t des Gummis (zulasten der Festigkeit) und reinigt zugleich die OberflĂ€che. In AbhĂ€ngigkeit von der Einwirkungsdauer quillt das Gummi auf; es quillt auf bis zum völligen Verlust jeglicher Festigkeit. Mögliche AnwendungsfĂ€lle sind etwa Probleme mit dem Papiertransport (Papierstau / Transportstau) bei einem alten Drucker / ADF Scanner / Fotokopierer, unbrauchbare (rote) Kautschuk-Radiergummis an Bleistiften oder undichte Fahrradventile. Materialabtragende Verfahren (Sandpapier) verĂ€ndern die OberflĂ€chenbeschaffenheit. Dieses Verfahren regeneriert lediglich die ElastizitĂ€t; es basiert auf molekularen statt makroskopischen Effekten. Da die Tinktur keine gesundheitsgefĂ€hrdenden vernetzungsbehindernden EinlagerungsmolekĂŒle enthĂ€lt, wirkt sie nur fĂŒr zirka ein Jahr. Keinesfalls(!) ist EssigsĂ€ure bei mechanisch belasteten Komponenten (Gummiringen, Dichtgummiringen) oder sicherheitskritischen Bauteilen (Reifen, Luftfedern, HydraulikschlĂ€uchen) anzuwenden. VerhĂ€rtetes Gummi lĂ€sst sich oft auch durch Behandlung mit kochendem Wasser wieder erweichen, wobei Ă€hnliche EinschrĂ€nkungen wie bei EssigsĂ€ure gelten.
Mechanisch beanspruchte Gummi-Bauteile können nicht regeneriert werden.
Bernhard
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