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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Hilfsmittel - Thumbnail von - 02.11.10 17:03 Uhr Klicks:51
Hier mal ein kleines Hilfsmittel um die Kupplungsbacken gut bearbeiten zu können.
Die alten Backen einlegen, mit einem Kabelbinder fixieren und dann in die Drehbank.
Ergebnis: wunderbar glatte, im Radius stimmige Backen, fertig zum neu belegen.
Habe ich von einem Bekannten heute erhalten, der sein hobby aufgegeben hat.
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/Hv7rgFAZ.jpg

Viele Grüße, Reiner
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Re: Hilfsmittel - Thumbnail von guenter p guenter p - 02.11.10 21:27 Uhr Klicks:39
hallo reiner
sehe ein werkzeug was ich nicht richtig zuortnen kann,
wie setze ich die kupplung am werkzeug an
gruß gP
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Re: Hilfsmittel - Thumbnail von - 02.11.10 21:35 Uhr Klicks:40
Die beiden einzelnen, ausgebauten Kupplungsbacken werden in das Werkzeug eingesetzt wie sonst in die Kurbelwelle. Statt der Feder kommt ein Kabelbinder durch. Nun kann ich die kompl. Einheit in die Drehbank (alternativ Bohrmaschine) einspannen und bearbeiten. Das heißt den alten Belag abdrehen bzw. Riefen abdrehen um sie dann neu belegen zu können.
Gruß, Reiner
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Re: Hilfsmittel - Thumbnail von guenter p guenter p - 02.11.10 21:49 Uhr Klicks:37
danke reiner
habe 3 motörchen die ich schon ausgebaut habe+werde die kupplungen überprüfen,
vieleicht besorge oder bastle mir so ei werkzeug
gruß gP
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Re: Hilfsmittel - Thumbnail von - 02.11.10 22:29 Uhr Klicks:36
Vielleicht lässt sich ja auch das Plastikteil, auf dem die neuen Kupplungen bei Lieferung montiert sind, für diesen Zweck umfunktionieren.

Gruß, Reiner
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Re: Hilfsmittel/Belegen - Thumbnail von niklas niklas - 02.11.10 23:03 Uhr Klicks:34
hallo reiner

ich habe da mal eine frage wie
belegst du die kupplungen neu ?
und womit ?

mfg
niklas
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Re: Hilfsmittel/Belegen - Thumbnail von - 02.11.10 23:26 Uhr Klicks:37
Wichtig ist , erstmal muß der alte Belag runter, sind schon Riefen in der Metallträgerfläche müssen diese auch abgeschliffen werden. Dabei ist es natürlich wichtig, das der ursprüngliche Radius beibehalten wird ( da kommt das Hilfsmittel zum Einsatz), damit später die neue Kupplung auch auf der ganzen Fläche trägt.
Dann wird das Metall gründlich entfettet, damit der Kleber hält.
Ich benutze, auf Empfehlung von Bernhard(DL7RR) den J.B.Weld - Kleber. Er ist hitzebeständig und Öl- und Benzinresistent. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.
Bernhard belegt seine Kupplungen mit Kevlarband neu ( siehe auch die Bilderstrecke in seiner Bildergallerie)
Ich benutze in der Regel industriellen Belag in den Stärken von 1-3mm. Damit kann ich den Materialverlust bei stark abgenutzten Kupplungen und Kupplungskörben ausgleichen.
Der Belag muß ebenfalls ölbeständig und hitzebeständig sein.
Die Preise für den Belag belaufen sich in etwa für ein Din A4 großes stück auf 130,-€, allerdings reicht das dann für etwa 60 Kupplungen. Bisher hatte ich Glück und zwei Hersteller schickten mir kleine, kostenlose Muster - die reichten jeweils für etwa 5 Kupplungen. Das deckte bisher meinen Bedarf.
Preiswerter ist auf jeden Fall Kevlarband! Allerdings ist es sehr dünn ( ca. 1mm).
Der entsprechende Belag wird passend zugeschnitten und mit dem Kleber aufgeklebt. Bis zur Aushärtung werden die Backen entsprechend fixiert.
Zum Schluß werden noch die Kanten mit der Feile gebrochen und sie sind einbaufertig.
Erfahrungen habe ich nur mit Belag, im Moment läuft ein Testmotor damit, bisher einwandfrei.
Kevlar hat Bernhard getestet.

Ich hoffe ich konnte dich anregen, eigene Versuche zu starten.
Gruß, Reiner
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Re: Hilfsmittel/Belegen - Thumbnail von fipskeny fipskeny - 03.11.10 05:27 Uhr Klicks:38
Der originale Belag hat eine Stärke von ca. 0,7mm ,über dieses Maß hinaus würde ich nur ungern neu belegen ,ansonsten faßt die Kupplung zu schnnell ,vor allem im Standgasbetrieb kann dies sehr störend sein .Eventuell vorhandene Riefen in den Kupplungsbacken würde ich auch nicht überbewerten ,da der Kleber ausgleichende und füllende Wirkung hat ,wichtig ist aber eine absolut saubere ,fettfreie Oberfläche .
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Re: Hilfsmittel/Belegen - Thumbnail von - 03.11.10 07:29 Uhr Klicks:39
In der Regel nehme ich den 1mm starken Belag. Zusammen mit dem Kleber reicht er aus um die paar Zehntel mm Materialverlust ( ausschleifen des Kupplungskorbes und überdrehen der Backen ) auszugleichen.
Nur in "schwierigen" Fällen, wie zu starke Riefen in Kupplungkorb und Kupplungsbacke, wo ich evtl. Material in Millimeterstärke abtragen muß, kommt der stärkere Belag zum Einsatz. Er gleicht nur den Materialverlust aus und führt nicht zum schnelleren Ansprechen der Kupplung.
Durch ihn ist es möglich auch noch Backen zu verarbeiten, die man sonst weggeschmissen hätte.
Grenzen setzt eigentlich nur der Kupplungskorb durch seine Wandstärke.

Persönlich überwiegt der Eindruck, dass die Kupplung weicher greift. Das kann aber auch durch das Belagmaterial bedingt sein.
Auch muß ich dazu sagen, dass wir noch beim Erfahrung sammeln sind. Das Kupplungsbelegen gehört nicht zur täglichen Routine, dafür machen wir es zu selten.
Einiges habe ich auch vom "Erfinder" des Werkzeuges gelernt.
Aber es macht Spass eigene Erfahrungen zu sammeln.

Reiner
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Re: Hilfsmittel/Belegen - Thumbnail von - 03.11.10 17:24 Uhr Klicks:34
Mit dem oben aufgeführten Werkzeug müssen wir auch erst Erfahrungen sammeln, wir haben es selbst erst am 2.11.10 erhalten.
Sobald es uns gelungen ist damit eine Kupplung neu zu belegen, werde ich Bilder davon ins Forum stellen.
:nixweiss:

Grüße, Reiner
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