Hallo liebe Mitglieder ,
…….Danke,Danke an alle die auf meine Anfrage geantwortet haben. Habe heute Morgen mit meinem
Schwiegersohn (der mir sehr beim Auseinanderbau geholfen hatte ),eingehend das Handbuch (Reparaturanleitung Sachsmotor Typ 301 A und 301 AB ) studiert. Selbstredend habe ich sofort den
euren Warnhinweis vorab reinkopiert.
Nochmals zu Rekapitulation : Wir haben Schritt für Schritt lt. Reparaturanleitung alle Arbeiten ausgeführt
bis zum Schritt Achsenkonuskontermutter und Konusmutter abschrauben und Rad mit kompletter
Nabenhülse von Motor mit Achse trennen. Jetzt waren die Sperrklinken im Rad bzw. in der Nabenhülse sichtbar .Den lose einsitzenden Kugellagerring haben wir entnommen und gefettet und wieder exakt
wie vorher eingesetzt . Dann habe ich die Nabenhülse von Innen gereinigt (leicht brauner Belag ,als wenn
Feuchtigkeit zu leichter Korrodierung geführt hatte). Dann eine Sperrklinke neu gerichtet(war verrutscht
und hatte im Leerlauf wahrscheinlich die uns störenden leichten Ruckanfahrbewegungen verursacht.
Auch das Standgas war unserer Meinung nach zu hoch ,wir haben es etwas runter geregelt.
Nach dem Zusammenbau und dem Anspringen des Motors ,hatte dieser ein anderes Geräusch ,wir sind
der Meinung besagtes bereits erwähntes „Klingeln „.Da eine Probefahrt auf Grund des Schnees
nicht möglich war hob mein Schwiegersohn das Hinterrad an . Ich gab gefühlvoll Gas .Das Hinterrad drehte
sich . Nach erneuten anlassen und laufen lassen des Motors im Standgas war kein Klingelgeräusch mehr zu
hören .Der Motor hatte auch heute Abend beim laufen im Standgas einen sehr guten ruhigen schnurrenden
Klang .Probefahrt leider Witterungsbedingt nicht möglich!
Heute Vormittag haben wir (mein Schwiegersohn u. Ich) per Handbuch und Internet versucht unseren möglichen Fehler ,also besagte „Scheiben „ die im Motor gelandet sein könnten zu rekapitulieren. Leider
erfolglos. Also wir können uns nicht erklären welche Scheiben, bei welchem“Ausbauschritt „ ,wie bzw. auf welchen Weg in den Motor gelangen könnten ? Ich hoffe sehr ,das ich mich verständlich genug ausgedrückt
habe und bedanke mich für Eure Geduld und hilfreichen Antworten schon mal im voraus.
Hallo Bernhard Motor Nr. folgt Morgen !
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registrierenMoin,
in der Reaoparatur Anleitung sieht man diese Scheiben sehr
schlecht. Gemeint sind diese Scheiben auf Seite 15 und mit Nr. 5 bezeichnet.Etwas deutlicher auf Seite 16 Bild 26 und dort Teile Nr 12. Es können bis zu 3 Scheiben verbaut sein, dies nur zur Info. Diese Scheiben sind nötig um Verscheleißbedingte Tolreanzen aus zu gleichen.
Die Scheiben sind zwischen 0,3mm bis 0,6mm, siehe Teileliste.
Wenn die Achse gezogen wird fehlt der Halt zwischen den Teilen und so kann es passieren das besagte Scheiben nach unten rutschen. Meist kleben sie an der inneren Gehäusewand.
Die Frage warum noch keine Teileliste?
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registrierenHallo aquiscout,
nochmal von Anfang an.
1. hattest du die Getriebewelle aus dem Motor rausgezogen ?
wen ja- so musst du den ganzen Motor zerlegen weil zu 99,99% 1-2 Scheiben ins Getriebe gefallen sind. Diese sitzen auf der Getriebewelle, 1x 1mm dick und fast immer eine 2. zwischen 0,3-0,8mm.
2. oder hast du NUR die Nabenhülse abgebaut?
wenn ja, dann ist auch hier darauf zu achten, das Lagerspiel richtig ein zustellen. Den Konus nicht zu fest anziehen sonst werden die Kugeln vom großen Ring beschädigt und zerstören den Lagersitz. Dann wird es teuer und eine neue Welle mit Lager muss her.
timo
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registrierenHallo Dieter,
warst mal wieder schneller.
timo
Um antworten zu können, musst Du Dich erst
registrierenund ich hab extraaaaaa laaangsaaaam geschrieben....
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registrierenHi Dieter,
hat er nun oder nicht.?
timo
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registrierenIch lese ,das die Achse nicht gezogen wurde .
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registrierenNa Timo,
eigentlich bestand doch gar kein Grund die Welle auseinander zu reißen,da wenn ich es richtig verstanden habe nur eine der 4 Sperrklinken nicht mehr richtig saß.
Gruß Bernhard
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registrierenDas " Hacken " im Leerlauf hat nichts mit den Sperrklinken zu tun ,das ist das Ergebnis eines zu hoch eingestellten Leerlaufs in Verbindung mit einer greifen wollenden etwas klemmenden Fliehkraftkupplung ( lange Standzeit ,Korrosion ).Die Sperrklinken greifen erst ,wenn der Motor schon Vortrieb erzeugt .
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registrierenHallo Jörg,
das stimmt meiner Meinung nach nicht. Die Sperrklinken greifen nur, wenn man tritt. Mit Motorantrieb kannst du auch ohne Sperrklinken fahren.
Gruß
Herbert
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registrierenNa Herbert,
bist Du Dir da sicher?
Die Nabenhülse greift doch mit ihrer Verzahnung in die Felge ein,Konusmutter,Scheibe und Mutter halten sie auf der Achse fest,und das Ritzel hält die Felge fest und kann beim Treten bewegt werden,wodurch sich das Ritzel festzieht.
Wenn das Drehmoment des Motor groß genug ist greift die Kupplung,und die 4 Sperrklinken überwinden den Widerstand der sie haltenden Drahtfeder wodurch die Felge angetrieben wird.
Heißt die Fliehkraft drückt die Kupplung,sowie auch die Sperrklinken raus.
Aber vielleicht interpretiere ich das auch falsch,zumindestens bin ich immer davon ausgegangen.
Denn wenn ich den Motor (gehalten im Schraubstock) laufen lasse im Standgasbereich dreht sich die Nabenhüls nicht,sobald ich aber Gas gebe dreht sie sich ,wobei ihre Umdrehungsgeschwindigkeit davon abhängt wieviel Gas ich gebe.
Gruß Bernhard
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registrierenHallo Bernhard,
Du hast Recht. Da lag bei mir ein Denkfehler vor.
Gruß
Herbert
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registrierenHallo fipskeny
Wie kann man denn so eine "hackende Kupplung" wieder vermeiden? Ich hab sowas auch schon mal erlebt (nich bei meiner Saxi), das hat sich dann aber später wieder gelegt. Sollte man da im nachhinein noch was machen?
Gruß, Jason
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registrierenAlles halb so schlimm Herbert,
nur ich hatte mich gerade mit dieser Angelegenheit bei diversen Motoren beschäftigt,und war immer zu dem zuvor von mir genannten Schluß gekommen.
Trotzdem einen schönen Abend noch!!!
Bernhard
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registrierenHallo Leute ,
danke,danke für Eure Antworten.Sie haben uns sehr geholfen.Also lieber Timo ,wir haben nur wie Du es trefender Weise formuliert hast, die Nabenhülse abgebaut.
Um Sicher zu gehen werde ich den Konus noch etwas lockern,
da ich darin wenig Erfahrung habe.Übrigens hat mein Schwiegersohn mir dieses Maschinchen gebraucht zu Weihnachten für ein sehr kleines Entgeld besorgt.
Hatte in der ehemaligen DDR mal kurzzeitig eine 350ger BMW mit Seitenwagen ,habe Sie dann bedauerlicher Weise
1974 an die Russen verkauft ,läuft jetzt vielleicht noch
irgendwo in Russland,dann dienstlich eine ETZ 250 gefahren und privat eine Schwalbe.So ein kleiner Hacken-
wärmer wie jetzt ist nach langer Entzugszeit einfach
faszienierend.Ja und wenn man dann mit so ein Maschinchen
fährt und kleine Mängel auf Grund mangelhafter Wartung bzw. vernachlässigter Pflege feststellt, juggt es einen
einfach ,diesen Zustand zu korrigieren.
Also nach telefonischer Rücksprache mit meinen Schwiegersohn (Hobby-Rennfahrer "Aprilja"und auch Besitzer einer "Knäckebrotsäge" aus Holland) kommen
wir zum Schluss im doppeltem Sinne. Zu 99 % haben wir es
wahrscheinlich doch nicht vergeigt.
Nochmals danke an Alle .
MfG Aquiscout
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registrierenNa Timo, hatter nich. ham wa ja nochmal schwein gehabt
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registrieren@ aquiscout,Dienstlich ETZ 250 ....??? DVP ,NVA,LPG ???
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registrierenDVP !
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registrierenAu weia...,da fallen mir ja gleich meine Jugendsünden ein .Lauter Auspuff,abgesägter Kotflügel,Sperberzylinder auf Habicht montiert,viel zu schnell unterwegs........,es gab immer solche und solche und ehrlich ,manche habe ich sogar richtig gemocht
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registrierenHallo aquiscout,
an dem großen Kugelring kommt kein Fett, da er mit dem Getriebeöl benetzt wird.
Den Konus nur soweit lösen bzw andrehen das die Nabenhülse frei dreht.
Sie darf nur minimal Spiel haben, dh mit angebautem Hinterrad darf sich dieses nur wenige mm bewegen.
WICHTIG: den Konus mit abgefeilten 17er Schlüssel festhalten und die Kontermutter festziehen. Diese Einstellungssache sehr genau machen.Ist reine Übungssache.
timo
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registrierenDie Einstellung kann aber auch zum Geduldsspiel werden ,denn das Spiel ändert sich gern beim Festziehen der Kontermutter....
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registrierenJa Jörg,
die Erfahrung habe ich auch gemacht,etwas zu fest angezogen und einer der Stege die die Kugeln im kleinen Kugellager vorn in der Nabenhülse zusammen halten war dabei gebrochen und mußte ausgewechselt werden.
Gruß Bernhard
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registrierenHallo Bernhard,
da Du gerade das kleine Kugellager in der Nabenhülse ansprichst: Laut ET-Liste gibt es da welche mit 7, 8 und 9 Kugeln. Kann man die alle alternativ bei gleichem Konus einsetzen ? Verschiedene Nabenhülsen wird es doch wohl nicht geben ?!
Gruß
Lutz
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registrierenMoin,
laut Liste von Brucker Radl gib es nur Lager mit 7 (zum Achsende hin) und 9 (zum Motor hin) Kugeln.
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registrierenHallo Lutz und Dieter,
muß erstmal in der Werkstatt nachsehen wieviele Kugeln das kleine Lager hat.
Gruß Bernhard
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registrierenHallo Bernhard,
musst nicht in die Werkstatt gehen.
Hier sind die Bilder
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/evEF10xf.jpg großer Kugelhalter
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/HJv9Eo0l.jpg kleiner Kugelhalter
Gruß
Herbert
PS Bei Bedarf in meinem Shop
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registrierenDanke Herbert,
muß nachher sowieso zur Mittagsablage runter.Dieter hatte schon recht mit 7 und 9 Kugeln.
Auf Dieter ist eben Verlaß,aber auf Dich auch!!!
Gruß Bernhard
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registrierenGuten Abend zusammen,
komme eben von der Arbeit und sehe das Bild vom kleinen Kugelring. Bei drei inspzierten 199er Motoren (1988-1991)habe ich aber immer nur einen Kugelring mit 7 Kugeln gefunden:
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/j5rpcAZx.jpg (..hoffe der Link funzt..). Aufschrift: star 0103-348. Wisst Ihr, ob man diesen durch den 8-kugeligen Ring ersetzen kann ?
Gruß
Lutz
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registrierenDie Frage ist nur Lutz,
ob er vom Umfang und der Stärke her reinpasst.
Gruß Bernhard
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registrierenJa, vom Umfang und Stärke haut es auch mit dem 8er hin, nur kann ich dann den Konus etwas weiter reinschrauben. Ich werd´s einfach mal probieren. Die Achslast verteilt sich ja auch mit auf den großen Ring. Eigentlich dürfte da nichts passieren.
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registrierenDas sehe ich auch so,nur den Konusring nicht zu fest anziehen!!!
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registrierenJa klar, habe mir extra dafür nen 17er Schlüssel flach-geflext !´
Gruß
Lutz
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