Ja lieber Franz,
das glaube ich Dir gern,aber als Mann vom Fach weißt Du ja gutes Werkzeug = gute Arbeit!
In frühester Jugend habe ich die Erfahrung gemacht,daß immer wenn ich was ,oder jemanden brauchte ich immer vertröstet wurde.
So habe ich es mir angewöhnt mir die Sachen zu kaufen die ich benötige,oder benötigen könnte dann brauche ich nicht zu betteln,bzw. mir etwas auszuleihen.
Es ist klar,daß Du da immer noch den richtigen Draht zu Deinen ehemaligen Berufskollegen hast wodurch vieles für Dich einfacher wird.
Für mich ist das Möfchen Autoersatz aus finanziellen Gründen,und da ich aufgrund von 3 Schlaganfällen schlecht laufen kann muß eben das Motörchen immer in Schuß sein,sowie auch der Vergaser.
Bernhard
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registrierenMit dem eigenen Werkzeugen muss ich Bernhard voll Recht geben.
Ohne eine vernüftige Ausrüstung sollte man die Finger von gröseren Reperaturen lassen.Ich habe gottseidank eine gut bestückte Fahrradwerkstatt und was ich speziell für die Saxo brauche wird nach und nach angeschafft oder selber gebaut.
Als nächstes kaufe ich mir ein Ultraschallbad,was ich auch zum reinigen von Getriebenaben nutzen kann.Auf meinen Wunschzettel zu Weihnachten werde ich dann mal ein Schneideisen für die Kurbelwelle setzen.
Gestern wollte ich den Motor vom Hinterrad trennen und habe
natürlich mit der Meiselmethode den Schraubkranz den Rest gegeben.Dann habe ich den Innenring mit den Körner gelöst,
Zahnkranz und Innenleben in den Schrott und den Ring der noch auf der Nabenhülse war mit viel WD-40 und einer Rohrzange entfernt.Ich wede mal heute versuchen aus einen orginalen Abzieher und einen Stück Flacheisen einen Abzieher
zu bauen den man 1.mit Hilfe der Achse am Schraubkranz befestigen kann und
2.mit einen langen Hebel den Zahnkranz lockern kann.
Dabei sollte sich das Hinterrad mit den Motor auf den Boden
stehen und man auch keinen Helfer braucht.Das ist meine Tagesaufgabe für dieses Wochenende.Bilder folgen.
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registrierenJa Atze ,
mit einem Meißel und ist er noch so stumpf bietet er doch eine Spanabhebende Verformung.
Hierfür benutze ich einen rd. 15cm langen runden Eisenklotz der oben als Ansatzfläche rd. 15mm hat denn damit verformt sich nicht die Ritzelkerbe sondern die Kanten der o.a. Fläche.
Wenn die dann an allen Seiten nicht mehr richtig faßt,dann wird sie wieder plan geschliffen.
Hiermit habe ich bisher jedes Ritzel ohne es zu versaubeuteln runter bekommen,denn mit dem Abzieher den ich selber gebaut habe wollte es nicht so richtig da er immer wieder ab- und raus rutschte.
Motor und Felge auf die Werkbank,3-4 kräftige Schläge und das Ritzel ist runter.
Bernhard
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registrierenda hast du natürlich Recht,in diesem Falle ist es besser
das Werkzeug zu verformen als den Schraubkranz.Das Eisenklotz ist ja schnell wieder plangeschliffen.Beim nächsten Mal wird die "Bernhardmethode"probiert.Das Forum ist wirklich Klasse und man bekommt viele Tricks von erfahrenen Schraubern veraten.
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registrierenHallo zusammen,
nachdem ich seit kurzem ein Schneideisen 8x1 Feingewinde links besitze habe ich jetzt einen Motor zur Überholung bekommen wo sich die Mutter vom Polrad äußerst schwer abschrauben ließ!
Der Grund dafür war,man hatte mit einem körneränlichen Gegenstand am Ende der Achse das Gewinde gegen das Abdrehen der Mutter gesichert.
Nun kommt das Schneideisen zum zweiten Mal zum Einsatz!!!
Wer öfter auch fremde Motoren in die Hand bekommt sollte sich so etwas zum Nachschneiden zulegen!
Bernhard
Bernhard
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