Hallo Freunde,
das schäbige 6 Volt Licht meiner Saxo hat mich einige Male in arge Bedrängnis gebracht. Hier im Rhein-Siegkreis gibts nicht sehr viele Fahrradwege und ich fahre oft in der Dämmerung und am Abend. Hindernisse auf dem Weg sind im 6 Volt Licht (und ein paar Bierchen
)sehr schlecht zu erkennen.
Ich habe dann in den "sehr sauren Apfel" gebissen und mir von B&M die 12 Volt Lichtanlage gekauft, Dynamo, Vorder- und Rücklicht. (Teuer aber wirklich SEHR hell, da vorne ein Xenon Birnchen eingesetzt ist). Das Birnchen alleine kostet allerdings zwischen 15 und 25 Euronen. Wahrscheinlich, weil nur sehr wenige gebraucht/produziert werden.
Das Licht ist Klasse, aber: vorher bei 6 Volt werden 3 Watt produziert, bei 12 Volt jedoch 5 Watt und die merkt man ganz schön deutlich beim Treten! Es tritt sich viel schwerer.
Da das Birnchen aber auch während der Fahrt kaputt gehen kann, habe ich noch zusätzlich eine Akku-Frontlampe und ein Batterie-Rücklicht montiert. Aus Sicherheitsgründen und ich weiß, dass das eigentlich nur Rennrädern gestattet ist.
Noch ein Hinweis zu den teuren Xenon-Birnchen:
In der Vorderlampe ist neben dem Xenon Birnchen natürlich ein Dioden-Standlicht integriert.
Nach einigen Wochen Nutzung im Winter war das Stand-Dioden-Licht kaputt und ich war äußerst verärgert. Die
SMD bestückte Platine in der Lampe ließ keinen Fehler erkennen. Da die Garantie erloschen war, habe ich eine neue Lampe gekauft. Teuer aber mit neuem Birnchen.
Nach geraumer Zeit war auch hier das Dioden-Standlicht kaputt und ich hatte den berühmten "Dicken Hals".
Recherchen im Internet brachten dann des Rätsels Lösung:
Anscheinend nimmt in den 12-Volt-Xenon-Birnchen nach ca 100 Stunden Brenndauer der Innenwiderstand durchs Verkokeln des Fadens so stark ab, dass keine Spannung mehr übrigbleibt um den Dioden-Versorgungs-Kondensator in der Lampe zu speisen.
Also: 25 Euronen anfassen und ein neues HS4 Hochleistungs-Halogen-Glühlämpchen kaufen, obgleich das alte noch brennt, wenn man vorne Standlicht haben möchte.
Übrigens, für alle, die noch ihr Wissen von der Fahrradbeleuchtung vervollkommnen möchten, kann ich wärmstens die 550 seitige Betrachtung dieser Materie von Olaf Scholz, Hamburg-Harburg, Juli 2008, empfehlen.
http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/Beleuchtung.pdf
Ich denke, wer das gelesen hat, weiß ALLES übers Fahrradlicht und braucht hier NIE mehr zu fragen.
Aber auch auf den Link
http://www.x-athlon.de/forum/archive/index.php/t-39.html
für dieses Thema möchte ich hinweisen.
Lieber wäre ich heute Nachmittag Saxo gefahren, aber es regnet ohne Unterlass und so stöbert man im Net und findet die tollsten Sachen
Euch viel Spaß damit!
Winfried
Um antworten zu können, musst Du Dich erst registrierendas schäbige 6 Volt Licht meiner Saxo hat mich einige Male in arge Bedrängnis gebracht. Hier im Rhein-Siegkreis gibts nicht sehr viele Fahrradwege und ich fahre oft in der Dämmerung und am Abend. Hindernisse auf dem Weg sind im 6 Volt Licht (und ein paar Bierchen
Ich habe dann in den "sehr sauren Apfel" gebissen und mir von B&M die 12 Volt Lichtanlage gekauft, Dynamo, Vorder- und Rücklicht. (Teuer aber wirklich SEHR hell, da vorne ein Xenon Birnchen eingesetzt ist). Das Birnchen alleine kostet allerdings zwischen 15 und 25 Euronen. Wahrscheinlich, weil nur sehr wenige gebraucht/produziert werden.
Das Licht ist Klasse, aber: vorher bei 6 Volt werden 3 Watt produziert, bei 12 Volt jedoch 5 Watt und die merkt man ganz schön deutlich beim Treten! Es tritt sich viel schwerer.
Da das Birnchen aber auch während der Fahrt kaputt gehen kann, habe ich noch zusätzlich eine Akku-Frontlampe und ein Batterie-Rücklicht montiert. Aus Sicherheitsgründen und ich weiß, dass das eigentlich nur Rennrädern gestattet ist.
Noch ein Hinweis zu den teuren Xenon-Birnchen:
In der Vorderlampe ist neben dem Xenon Birnchen natürlich ein Dioden-Standlicht integriert.
Nach einigen Wochen Nutzung im Winter war das Stand-Dioden-Licht kaputt und ich war äußerst verärgert. Die
SMD bestückte Platine in der Lampe ließ keinen Fehler erkennen. Da die Garantie erloschen war, habe ich eine neue Lampe gekauft. Teuer aber mit neuem Birnchen.
Nach geraumer Zeit war auch hier das Dioden-Standlicht kaputt und ich hatte den berühmten "Dicken Hals".
Recherchen im Internet brachten dann des Rätsels Lösung:
Anscheinend nimmt in den 12-Volt-Xenon-Birnchen nach ca 100 Stunden Brenndauer der Innenwiderstand durchs Verkokeln des Fadens so stark ab, dass keine Spannung mehr übrigbleibt um den Dioden-Versorgungs-Kondensator in der Lampe zu speisen.
Also: 25 Euronen anfassen und ein neues HS4 Hochleistungs-Halogen-Glühlämpchen kaufen, obgleich das alte noch brennt, wenn man vorne Standlicht haben möchte.
Übrigens, für alle, die noch ihr Wissen von der Fahrradbeleuchtung vervollkommnen möchten, kann ich wärmstens die 550 seitige Betrachtung dieser Materie von Olaf Scholz, Hamburg-Harburg, Juli 2008, empfehlen.
http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/Beleuchtung.pdf
Ich denke, wer das gelesen hat, weiß ALLES übers Fahrradlicht und braucht hier NIE mehr zu fragen.
Aber auch auf den Link
http://www.x-athlon.de/forum/archive/index.php/t-39.html
für dieses Thema möchte ich hinweisen.
Lieber wäre ich heute Nachmittag Saxo gefahren, aber es regnet ohne Unterlass und so stöbert man im Net und findet die tollsten Sachen
Euch viel Spaß damit!
Winfried