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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Schwergängiges Hinterrad nach.... - Thumbnail von Alpenflitzer Alpenflitzer - 09.07.10 09:34 Uhr Klicks:61
Obgleich ich Motor etc. zerlegte, säuberte und wieder zusammenbaute, habe ich noch immer ein Problem:

Nach ca. 6-10 km Fahrt stelle ich fest, dass sich dass Hinterrad schwer drehen lässt bei ausgeschaltetem Motor.

Die Bremsbeläge sind noch original und relativ dick, sodass ich vermute, dass es daran nicht liegen kann.

Lager sind alles oK, Simmerringe ebenfalls (und der eine gefettet beim Zusammenbau).

Kupplung wurde auch gesäubert, geprüft und ist intakt.

Wenn der Motor heiss ist tritt das Phänomen auf.

Frage: Was dehnt sich aus bzw. was schleift oder hindert das Rad an leichtem Drehen?
Kennt jemand as Phänomen?

Bill
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Hallo Bill,
ich kann Dir nicht sagen was der Grund dafür bei Dir ist,ich mache es immer so was aber nicht richtig sein muß:

Hinterrad wird eingebaut und festgelegt,dann wird das Möfchen hinten etwas hochgezogen damit sich das Rad frei drehen kann.Danach wird die Bremse so eingestellt,daß sich das Rad noch leicht dreht.Wenn ich dann ein Stück gefahren bin und Bremsproben gemacht habe,stelle ich am Bremshandgriff mit der Kordelschraube die Bremse etwas fester nach,und das war es.

Bernhard
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Re: Schwergängiges Hinterrad nach.... - Thumbnail von Alpenflitzer Alpenflitzer - 09.07.10 16:05 Uhr Klicks:46
Danke für den Hinweis Bernhard. Wenn der Motor sich "etwas" abgekühlt hat, lässt sich das Rad wieder locker drehen.
Also könnte es die Bremse doch nicht sein - oder?

Irgendetwas dehnt sich bei Wärme aus und gibt dann wieder nach bei leichter Abkühlung.

Übrigens hatte ich dieses Phänomen auch schon v o r dem Zerlegen des Motors, als noch alles original war.

Vielleicht hat noch jemand eine Idee?

Bill
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Re: Schwergängiges Hinterrad nach.... - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 09.07.10 16:53 Uhr Klicks:46
Hallo Bill,

ist der Stellkonus evtl. zu fest angezogen?

Gruß

Herbert
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Re: Schwergängiges Hinterrad nach.... - Thumbnail von franz franz - 09.07.10 18:38 Uhr Klicks:49
Hallo Bill
Wenn der Motor zerlegt wurde und die Nabe montiert wird muß der Stellkonus leicht angezogen und 1/3 Umdrehung gelöst werden.Das Hinterrad muß sich leicht und spielfrei drehen lassen.Wenn Du 10Km gfahren bist und das Rad schwergängig dreht sind die Lager der Radnabe zu stramm eingestellt.(wärmeausdehnung)Motor ausbauen und Konus wie beschrieben eistellen.
Gruß franz
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Re: Schwergängiges Hinterrad nach.... - Thumbnail von Alpenflitzer Alpenflitzer - 10.07.10 12:21 Uhr Klicks:39
Danke für die Hinweise. Werde den Stellkonus nochmals unter die Schlüssel-Lupe nehmen.
Vielleicht habe ich ihn zu stark angezogen, da das Rad zuerst leicht schlockerte.
Gebe Resultat wenn fertig.
Bill
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Also, ich habe den Stellkonus in diversen Stärken festgezogen, eine 10 km-Runde gefahren und das Hinterrad war immer gleichbleibend sehr "schwergängig".
An den Radlagern kann es nicht liegen.
Die Kupplung trennt sauber und an der Dreistufenautomatik kann es auch nicht liegen.
Ich muss die Speichen mit der Hand anfassen, um das Hinterrad zu drehen!?

MOTOR: Sachs 301/AB Bj. 1987

WAS IST DA LOS????

Könnte es sein, dass die Bremse bei Temperaturanstieg frisst?
JEMAND EINE IDEE ?

Bill
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Nee Bill,
das glaube ich eigentlich nicht eher das die Bremse zu fest eingestellt ist.

Mach sie mal am Bowdenzug etwas lockerer und probier mal wann wenn Du sie dann wieder fester anziehst (Bowdenzug) ob sich das Hinterrad wieder fester wird.

Selber mache ich das so,Möfchen hochgezogen am Tampen und belegt,sodaß das Hinterrad sich frei drehen kann.Dann wird der Bowdenzug solange verstellt bis das Rad sich leicht drehen läßt und dann wird die Bremswirkung stückchenweise neu eingestellt.

Wenn die beiden Kugellager,eines vor der Nabenhülse sowie eines in ihr okay sind,den Stellkonus randrehen und eine ca. halbe Umdrehung wieder zurück nehmen sowie kontern.

Ist eines der beiden Kugellager ausgelutscht kann das auch zur Schwergängigkeit führen


Bernhard
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Hallo Bernhard,
hoffe, ich habe dich nicht vom Mittagessen abgelenkt.

Habe das mit dem Bowdenzug (ausgehängt hinten) und dem Stellkonus alles durchgetested.
Trotzdem geht das Rad nur schwer zu drehen bei heissem Motor.
Nach Abkühlung, dreht sich das Rad wieder wie eine Eins.

Noch nicht versucht: Bremse hinten ganz ausbauen und dann probieren.

Noch ne Idee?
Gruß aus den Alpen mit satten, grünen, kuhbestückten und sonnigen Weiden.
Bill
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Dann nimm mal die Nabenhülse ab,und guck Dir hauptsächlich das Lager daß in der Nabenhülse steckt an.Ggf. würde ich es auswechseln und gleich einen neuen Simmerring einpressen.

Ein Lager hatte ich wo der die Kugeln haltende Stahlring gebrochen war,nur so kann man das alles nicht einfach sagen,sondern muß es selber sehen.

Bernhard
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Hatte den Motor auseinander, Lager gereinigt, neuer Simmering (mit Fett) von Herbert eingebaut.

Das Auseinanderbauen des Motors und sämtlicher Bestandteile sowie Reinigung haben nichts an dr Schwergängigkeit des Hinterrades geändert. Das war auch schon vorher so, nur dass jetzt kein Öl mehr verloren geht.
MEINE VERMUTUNG JETZT:

1. Der Bremshebel ist m.E. zu dicht an der Felge. man kann nur noch ein Stück gefaltetes Schreibmaschinenpaoier durchziehen. Siehe Bild: Innenseite des Hebels schleift an der Kante der rundung bei Ausdehnung durch Hitze? Möglich?

2. Die Handbremse reagiert bei kleinster Bewegung des Hebels. Der Bowdenzug ist auf größte Länge eingestellt. Der Bremshebel scheint auch nicht 100 % in Ruhestellung zu gehen.

WAS NUN?

Bill

[IMG]http://i705.photobucket.com/albums/ww59/Alpenflitzer/Bremshebelabstand.jpg[/IMG]
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Na Bill,
wenn sich an dem Hebel Schleifspuren abzeichnen dann würde ich zum Hämmerling greifen,natürlich nicht wie Bergbauer zu schlagen,aber doch soweit daß er nicht mehr schleift und das auch nicht bei einer geringfügigen 8 in der Felge.

Kriegte einen Motor zur Rep. und da hatte sich dieser Hebel durch das Paket gebohrt und war ziemlich verbogen rd. 35°,die beiden Schrauben gelöst und das Hammerlie hat ihn dann wieder in seine wahre Form versetzt.

Bernhard
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Danke f.d. Tip. War mir nicht sicher, ob ich den so bearbeiten kann. Dachte er sei Guss.

Bill
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Das ist doch mal ein Hilfreicher Block!
Da kann man Lernen!

Nicht wie sonst oft nur gefaxe und geblödel.

Klasse Erwin:up:
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Erwin,
deden Tag zig mal beschreiben wie ein Vergaser nicht gereinigt werden darf wird ja auf die Zeit stumpf und langweilig.

Mal ein halber Spaß dürfte zur Auflockerung ja wohl noch erlaubt sein zumal dann wenn es sich um Beiträge im Quaselforum handelt.

Alle Beiträge mit gefaxe und geblödel abzu tun ist doch nicht nötig,oder stehst Du schon mit strenger ernster Miene morgens auf,und gehst Abends mit ebensolcher ins Bett?

Deine Bemerkung die ja auf mich zielt kanst Du Dir in dieser Form zukünftig schenken da ich derzeit keinen Oberlehrer der Zensuren verteilt benötige!!!

Bernhard
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Re: Noch immer schwergängiges Hinterrad nach.... - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 02.08.10 10:02 Uhr Klicks:33
@ Erwin M

Wie wäre es mit eigenen hilfreichen Beiträgen?


Gruß

Herbert
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Folgende Verdachtsmomente habe ich nun:

1. Bremshebel schleift bei Erwärmung der Hinterradfelge.
Lösung: Kontrolle u. ggf.leicht biegen.

2. Bremsbeläge:
Da die Bremsbeläge noch immer die original von 1987 sind und der Motor aufgrund eines defekten Simmerings scheinbar schon vor meiner Zeit kräftig Öl verlor frage ich mich:
" Kann es sein, dass Bremsbeläge nach so vielen Jahren und Öleinfluss AUFQUELLEN?
Dazu kommt noch, dass bei Vollbremsung des Hinterrades das Möfchen nur sehr, sehr langsam zum Stillstand kommt. War letztens an einem steilen Berg abwärts gefahren und hätte Möfchen nicht mit der Hinterradbremse zu Stehen bringen können.:trage:

Ist die Hinterradbremse generell schwächer als die Vorderradbremse?
Die Bremsbackenrückholfedern haben noch starke Spannung. An diesen kann es also nicht liegen.

Mögliche Lösung: Neue Bremsbeläge ????

Können 23 jahre alte Bremsbeläge quellen durch Öleinfluss? Für das Alter des Möfchens sind die Beläge nämlich noch sehr dick.

Bill
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Da weiß ich nicht Bill,
ob sie aufquellen können,denkbar wäre es aber schon.Eigentlich sollten beide Bremsen in etwa gleichmäßig ziehen,ich würde die Bremsbeläge wechseln wobei die vordere eine hufeisenförmige Rückholfeder,und die hintere eine V-förmige hat.

Ohne Spreizfederzange ist die vordere Rückholfeder nur schwer einzusetzen,ich habe dabei eine halbe Stunde verbracht,aber doch noch geschafft und mir daraufhin eine entsprechende Zange hergestellt die in meiner Galerie zu sehen ist.


Bernhard
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@ Bernhard
Genauso werde ich es zusätzlich zum Bremshebelbiegen machen. Habe mit den Federn kein Problem gehabt.
Bremsbeläge werden gewechselt.
Danke, melde mich mit dem Ergebnis.
Bill

@ Erwin: bitte nicht in diesem Thread.
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Ja mach mal Bill,
denn wenn Du die Bremsbacken ausgewechselt hast schafft das Klarheit in dieser misslichen Angelegenheit.

Bernhard
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Also ich wollte mal was Positives sagen, aber auch das wird ins Negative gezogen warum?

Bernhard: Ich habe überhaupt nichts Negatives Geschrieben.
Wenn du das, was du dir Negatives denkst, auf dich beziehst dann kann ich nichts dafür!
Mein Sohn sagt gerade ein Mensch mit Narzisstischer Persönlichkeit würde so denken.

Mein Postig war sehr Positiv gemeint mehr nicht.

Hilfreicher Beitrag?
Kamm heute schon von mir, sogar bevor ich dem Kuhschiet mit Dill hier gelesen habe.

Erwin der leider noch wenig Erfahrungen hat aber Lesen kann.
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Hallo,
ja, Bremsbeläge können aufquellen wenn Öl drankommt über längere Zeit, wenn Bremsflüssigkeit drankommt über einige Tage quellen sie erst und dann lösen sie sich auf bzw. zerbröseln, aus eigener Erfahrung beim Pkw.

Gruß Peter
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Ja danke, dann wäre ich u.U. auf dr richtigen Fährte.:up:
Bill
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Schwergängiges Hinterrad LÖSUNG - Thumbnail von Alpenflitzer Alpenflitzer - 10.08.10 18:28 Uhr Klicks:37
Die Ursache der Schwergängigkeit bei heissen Motor wurde gefunden: Es waren die Bremsbacken, scheinbar in den 20 Jahren verölten Daseins sind die Bremsbacken aufgequollen.
Bremsbacken erneuert, Schwergängikeit ist weg.
...und übrigens, jetzt funktionieren die Hinterradbremsen auch wieder einwandfrei.:up:

Bill
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