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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Hallo

Digitaler Tacho zeigt im Stand bei laufenden Motor verschiedene Werte .Dies setzt sich auch im Fahrbetrieb fort.
Zeitweise aber auch richtig.
Kann zeitweise zirka 120 Volt Wechselspannung zwischen Motor und Rahmen messen.

:eek:
mfg Möller
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Hallo,
ich glaube was Du hier schreibst, ist elektrotechnisch nicht möglich!:skeptisch:
Gruß
Klaus
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... die Zündspannung sollte wesentlich höher sein.

Gruß

Herbert
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Gut aufgepasst, Herbert !
Danke
Christian. :pssst: :pssst:
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Hallo zusammen,
der Motor liegt mit seiner Getriebeachse auf Nullpotenzial und von daher dürfte eigentlich keine Spannung zwischen Motor und Rahmen messbar sein.

Nun weiß ich aber nicht wie es bei einem E-Start mit Akkubox usw. aussieht,ggf. ist hier der Minuspol an Masse zu legen was aber im Moment der Fallsein könnte.

Daraus würde auch die falsche Tachoanzeige resultieren.

Deshalb würde ich zunächst die an Masse gelegten Punkte prüfen,sauber machen und wieder anschließen.

Wie auch beim Auto können sich an den Massepunkten Übergangswiderstände infolge von Korrosion bilden.


Bernhard
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Hallo

Nur Hand-start.
Die Werte wurden mit einem Digitalmeßgerät( Wechselspannungbereich) gemessen.
Das heißt träge Anzeige im gegensatz zum Analogen Gerät.
Die Spannung kann natürlich auch höher sein .
Dies kann langen um dem Tachogeber Impulse zu geben .
Ich werde die Masseverbindung verbessern.

mfg Möller
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Wo genau hast du denn die Spannung gemessen? Da der Motor über das Rad mit dem Rahmen leitend verbunden ist, dürfte es kein Spannungspotential geben.

Gruß

Herbert
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Ich hatte das Gleiche auch, da hatte ich probiert die Zündspannung zu schalten, um den Motor auszusschalten. Die Spannung die an einem Schalter direkt neben dem Tacho anlag war also so hoch, dass der Tacho völlig verrückt gespielt hat. Als ich mit meinen Standartmultimeter (3.95€) probiert habe die Zündspannung zu messen, ist sie in dem Gerät übergeschlagen und der Messbereich war hin.
Vielleicht hilft das ja noch weiter, wenn nicht dann viel Glück, Timo
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Die Meßung erfolgte zwischen Ständerverschraubung und Zylinder.Ich werde eine ohmsche Meßung an der selben Stelle machen . Natürlich bei ausgeschalteten Motor.
:eek:
mfg
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Also ich verstehe es auch nicht so ganz. Egal, ob der Tacho, seine Impulse drahtlos oder über Draht vom Radsensor bekommt, so ist er doch völlig vom elektr. Potential des Motors oder auch Dynamos abgekoppelt. Auch über das Tachogehäuse kann sich kein Stromkreis aufbauen, da er ja in der Regel aus Plastik ist. Theoretisch bleibt ja nur noch eine induktive, statische oder auch über Funkimpulse durch die nicht funktentstörte Zündanlage übrig.
Selbst wenn man den Kurschlußschalter an den Lenker ( siehe Timo) umlegt, dürfte das keinen Einfluss haben, denn an welcher Stelle des Fahrgestells ich den Primärzündstromkreis kurzschließe ( auf Masse schalte) ist ja dann letztendlich auch egal.
Wo bleiben die elektrisch Gebildeten und klären uns blutige Laien auf warum der Tacho "spinnt" ?

Reiner, der von Elektrik fast gar keine Ahnung hat.
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Moin,
wir haben ja eigentlich nur die 2 unterschiedlichen Digitale Tachos.
Wie funktionieren die?
Der Drahtlose:
Im Sensor wird ein Reedrelais (Schalter der mit einem Magneten betätigt wird) durch einen Magneten am Rad angesteuert. Und mit Hilfe von ein paar Wideständen und einem Transistor wird in einer Spule eine Magnetfeld erzeugt. In dem Halter für den Tacho ist eine Spule untergebracht die das Magnetfeld des Sensors emfpängt. Eine Elektronk wertet dies aus und gibt das Ergebnis zur Anzeige.

[IMG]http://i54.tinypic.com/sl48ba.jpg[/IMG]

[IMG]http://i56.tinypic.com/2rc0vuw.jpg[/IMG]

Mit Kabelverbindung:
Im Sensor sitz nur das Reedrelais das per Kabel mit dem Tacho verbunden ist. Eine Elektronik zählt quasi das Ansprechen des Reedrelais und gibt das Ergebnis zur Anzeige.
Und was macht unsere Zündung .
Um jeden elektrischen Leiter entsteht durch Stromfluss ein Magnetfeld. Und unser Drahtloser Tacho hat nix anderes zu tun als auch dieses Magnetfeld mit in seine Messung einzubeziehen.
Abhilfe wäre eine andere Anbringung des Tachos
Und der mit Kabel ?
Hier kann es, muss aber nicht, das besagtes Magnetfeld vom z.B. Zündkabel eine Spannung in das, nicht gerade kurze Stück, Kabel injeziert welches dann Messfehler zur Folge haben könnte.
Abhilfe könnte eine Abschirmung bringen die einseitig auf Masse liegt.
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Und wieder was dazu gelernt. Elektronik und Elektrik waren noch nie so meine Stärke.
Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, verursachen die Zündung, bzw. die Zündimpulse die Störungen.
Abschirmung wäre dann z.B. eine Metallummantelung des Kerzensteckers? Es gibt ja auch funkentstörte Kerzenstecker und sogar Kerzen, aber die funktionieren,glaube ich, bei unserer Zündanlage wohl nicht?
Langsam lichtet sich das Dunkel ! - Reiner
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Ich hatte einmal versucht an meiner MZ den Sigma Tacho ohne Kabel zu betreiben. Mit dem Sigma Drahtlossatz. Also per Funk oder wie auch immer.
Das Ergebnis war katastrophal. Die Zündimpulse haben den Tache völlig aus dem Tritt gebracht.
So habe ich den Sigma Tacho dann wieder mit Kabel betrieben.

Zweitaktende Grüße
Hannes-HU
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Moin,
die Kerze die von Sachs empfohlen wird hat einen Entstörwiderstand. Jedes Stück Kabel das von der Zündspule weg geht wirkt wie eine Antenne und bitte mal vorstellen das, wer sich einen Knopf am Lenker bauen möchte, wenn man sich eine "Antenne" mit dem Abschaltkabel" direkt zum Tacho legt.....
Eine mögliche Abhilfe wäre das Kabel 2 polig zu verlegen also Masse gleich mit und dieses Kabel dann auch noch verdrillen.
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Weiß jemand wieviel Spannung die drei Kabel( rot, blau, Schwarz) führen? Ich als elektrischer "langsamschalter" hätte mir das so vorgestellt, dass die Zündspule so eine Art Dynamo mit Trafo ist, in dem das Polrad eine niedrige Spannung erzeugt. Diese fließt über den roten Draht zur CDI ( und den Kurzschlußschalter), das Modul "zerhackt" den Strom dann in Impulse, die zeitlich dem Zündzeitpunkt entsprechen und schickt sie zur Zündspule zurück, wo sie in der Sekundärwicklung auf mehrere tausend Volt hochgespannt werden und dann zur Kerze gelangen. Über den roten Draht würde dann, meiner Meinung nach, ja nur ein Strom von geringer Spannung fließen, der ja eigentlich keine hochfrquenten Impulse abstrahlen könnte? So stelle ich mir als Laie das vor, vielleicht kanns mir einer besser erklären. So das ich es auch verstehe und auf meine alten Tage doch noch ein Licht aufgeht.
:hilfe:
Ich habe ja bis heute noch nicht verstanden, wie die die kleinen Löcher in den Draht bohren, damit der Strom durchfließen kann.
:lachtot:
Ein frisch aufgeladener Reiner
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Moin,
von Hochfrequenz kann nicht gerade die Rede sein wobei die Frequenz gleich der Drehzahl des Motors ist.
Na ja so ganz daneben ist man mit Dynamo und Trafo nicht. Unsere Zündspule hat 3 Verschiedene Wicklungen.
Eine Ladepsule, eine Primärspule und eine sekundär Spule(die eigenliche Zündspule). Also 3 Wicklungen und 4 Kabel... Farben dürfen ausgesucht werden....
soweit ich weiß sollte schwarz Masse sein..
Die Spannungen liegen so un die 80-100 Volt und die auch nur im milli Sekunden Bereich.
Die CDI zerhackt nichts. Heißt es doch CDI= Kondensator Entladungs Zündung. Ein Kondensator wird durch die Ladespule aufgeladen nach erreichen einer bestimmten Spannung wird ein elektronischer Schalter betätigt der den Kondesator über die primär Spule entläd und so die Zündspannung in der sekundär Spule erzeugt.
Löcher im Draht brauch keiner bohren der ist für die Elektronen so durchlässig wie ein Benzinfilter
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Hallo

Fehler dürfte gefunden sein ,eingebaute und von der Orginal Bosch Kerze umgeschlüsselte NGK Kerze war wohl nicht Funkentstört.
Dank an "dgohlke " für den Tipp..:wink: :up:

mfg Möller
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Finde ich schön, dass gemeinsam das Problem gelöst werden konnte. Jetzt weiß ich auch, warum NGK spezielle Kerzenstecker anbietet. Wird wohl damit was zu tun haben.
Grüße, Reiner
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Hallo zusammen,
in dieser Kerzenangelegenheit bin ich ungläubig!!!

Wenn dem so wäre,dann müßten alle digitalen Tachos spinnen wenn eine WRF 10 eingeschraubt wird,und die Spinnerei des Tachos erst aufhören wenn man eine NGK BP4 benutzt.

Selber hatte ich folgendes Problem:

Blinker angebaut die aus einem externen Akku gespeist werden,3 Drähte zum Schalter,sowie zu den beiden Blinkern verlegt.Die selbst gebaute Steuereinheit unter dem Gepäckträger in einer Plastikschachtel angeschraubt und alles funktionierte einwandfrei.

Auch nach dem Anlassen des Motor,nur veränderte sich die Blinkzeiten sehr stark.Also die Steuereinheit in ein Weißblechgehäuse und danach war alles okay.

Die Drähte wirken wie eine Antenne und nehmen das Frequenzspektrum des Zündfunken das sehr breitbandig ist auf und so können entsprechende Störungen wie bei mir es der Fall war entstehen.

Zürück zu Kerze und Tacho was auch bei mir digital mit Reedrelais aber ohne Batterie (Sigma 906) über Kabel betrieben wird,und da ist es völlig egal was für eine Kerze ich benutze ob WRF10,oder NGK BP4!!!

Mein Tacho spinnt nicht,nur ich manchmal.

Bernhard
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Die "Funktachos" sind sehr primitive und relativ breitbandige Funkempfänger.
Was im Zündungsbereich an Störungen erzeugt wird, ist sicherlich stärker als das was das "Senderchen" an der Gabel erzeugt.
"Störungen" sind dabei die durch die Magnetspule induzierten Spannungen in naheliegende Eisenteile (Befestigungsschrauben, Polrad etc.). Ausserdem wird das Zündmodul in seinem Kunstoffgehäuse auch ordentlich "funken".
All dies ist auch die Ursache der Spannungen die man zwischen den Bauteilen messen kann. Schon nicht abgeschirmte Messleitungen zum Messgerät nehmen da gewaltig was auf.

(Wer misst, misst Mist)

Gruss
Udo
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Hallo

habe noch einmal Probe gefahren , Tacho Störung( Sigma 400 ) ist 100 % weg.

mfg
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Hallo Bernhard, jeder Tacho ist anders und jede Situation ist anders. Ich glaube auch das diese "Störfrequenzen" hauptsächlich auf dem Weg vom Zünkabelausgang an der Zündspule bis zu und an der Kerze entstehen.
Entweder muß man die Abstrahlung verhindern ( Entstörwiderstände, abgeschirmte Zündkabel) oder das gestörte Gerät (wie bei dir das Weißblechgehäuse) muß abgeschirmt werden.
Der bessere Weg ist sicher den "Störer" abzuschirmen, denn das muß man nur einmal tun.
Ich kann mich an die Kindheit erinnern, wenn da manchmal draußen ein Motorrad oder so vorbeifuhr, gab es Störungen auf dem Fernsehbild.

Übrigens noch schönen Gruß an dgohlke, das mit den Löcher in den Draht bohren war als Scherz gemeint. Es gab da mal eine Anekdote über einen Staatsmann in den zwanziger Jahren, der nach der Besichtigung eines neu gebauten Kraftwerkes sagte, das wäre alles sehr interessant und hätte jetzt verstanden wie das alles funktioniere. Lediglich erstaunlich fände er wie die langen Löcher in die Kabel gebohrt werden, damit der Strom durch fließen könne.
:ultragrin:
Grüße aus Mittelbrandenburg, Reiner
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