Guten Abend zusammen !
Nachdem ich mich als Neuling im "Neulingsforum" kurz vorgestellt habe, würde ich gerne mal Eure Meinung zu folgender Geschichte erfahren: Ich habe für kleines Geld eine 1989er Sparta aus einer Scheune gezogen, die äußerlich total verdreckt war und eigentlich als Ersatzteilspenderin für meine anderen drei Spartas herhalten sollte. Es war noch ein 1990er Kennzeichen dran. Seit dieser Zeit steht die Sparta offenbar in der Scheune. Nachdem ich sie aber vom ganzen Dreck befreit hatte, habe ich den Eindruck gewonnen, daß das Teil so gut wie gar nicht bewegt worden ist. Der Luftfilter sieht aus wie aus dem Laden, ebenso die Zündkerze. Mit der Taschenlampe ins Kerzenloch geschaut: Keine Riefen im Zylinder. Der Kolben ist blank, ohne jegliche Öhlkohle. Motor läßt sich leicht drehen. Der Auspufflack ist im Krümmerbereich nicht abgebrannt, kein Rost. Vergaser zerlegt: Düse völlig frei, keine Verharzungen, wie neu. Auch Polrad + Zündspule wie aus dem Laden. Zündfunke ist da. Nicht mal im Gehäuse des Seilzugstarters war Dreck. Daher möchte ich sie jetzt doch nicht schlachten, sondern wiederbeleben. Aber jetzt der Haken an der Sache: Sie läßt sich nicht rückwärts schieben (199er Motor). Die Pedalen lassen sich rückwärts und vorwärts drehen, ganz normal. Wenn ich aber den Seilzugstarter ziehe, drehen Motor und Hinterrad. Es gibt aber keine ungewöhnlichen Geräusche. Das Rad läßt sich keinen Zentimenter rückwärts schieben. Anscheinend trennt die Kupplung nicht. Mir ist nur schleierhaft, wie eine Fliehkraftkupplung nicht trennen kann. Wenn sie nicht greifen würde, weil eingerostet, würde ich das verstehen, aber so ? Mich würde nun interessieren, ob das eventuell auch auf einen Getriebeschaden hindeutet, oder ob das ein Standschaden ist. (Der Vorbesitzer ist verstorben. Ich weiß also nicht, ob die Sparta wegen eines Schadens abgestellt wurde, oder der Schaden durch das Stehen verursacht wurde).
Ist eventuell nur etwas "verklebt". Da ich angesichts des ansonsten guten Erhaltungszustandes den Motor nicht verhunzen möchte: Könnte man es wagen, den Motor zum Laufen zu bringen, da er sich ja problemlos drehen läßt ? Oder hilft hier nur das Öffnen des Motors ? Was meint Ihr ?
Vielen Dank schon mal für Eure Meinungen !
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Re: Scheunenfund: 19 Jahre unbewegt
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Herbert Administrator -
03.12.09 21:17 Uhr
Klicks:74 Hallo Big Twin,
nach langer Standzeit kann es vorkommen, dass die Kupplung anrostet. Du kannst versuchen, den Motor während der Fahrt oder im hochgestellten Zustand zu starten. Dann fahren und fahren, was das Zeug hält. Nimm evtl ein etwas fetteres Gemisch 1:80. Wenn das nicht hilft musst Du den Motor zerlegen.
Gruß
Herbert
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registrierenIch bin der Meinung,das man den Motor öffnen sollte.Die Simmeringe werden wohl nach fast 20 Jahren verhärtet sein ,auch werden die wichtigen Schmierpunkte im Motor ,wie KW-Lager,Pleuellager,Nadellager der Kupplungswelle usw.kaum noch vorhandene Schmierung haben und wenn die Kupplung wirklich festgerostet sein sollte,dann kann man diese im geöffneten Zustand viel besser gangbar machen,der Rost muß ja irgendwo hin,aber bitte nicht im laufenden Motor an die beweglichen Teile.Ich habe schon einmal so einen Motor von innen gesehen und tat gut daran diesen zerlegt zu haben.Ein fetteres Gemisch ist schon o.K.,jedoch vergeht zu viel Laufzeit um überall einen Schmierfilm aufzubauen ,bis dahin kann schon ein irreparabler Schaden entstanden sein .Also nochmal , bitte Aufmachen !
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registrierenJa, an den zu Anfang fehlenden Schmierfilm hatte ich auch schon gedacht. Könnte man nicht den Motor mit Motoröl "spülen" und so für einen "Anfangsölfilm" sorgen ?Wenn er dann wirklich frei kommen und laufen sollte, könnte man doch Motor nochmal spülen, um gelöste Verunreinigungen zu entfernen ?
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registrierenMeine Saxo die ich z.Zt.fahre hatte ca. 4Jahre im Schuppen gestanden.Vor Wiederinbetriebnahme habe ich dann als Vorsichtsmaßnahme die Kerze rausgedreht und mehrfach Sprühöl in den Zylinderraum gegeben mit zwischenzeitlichen Starten ohne Kerze.Die erste Tankfüllung dann mit einem größeren Ölgemisch gefahren.Bis Dato schnurrt der Motor wie ein Kätzchen.
Gruß Dietmar
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Re: Scheunenfund: 19 Jahre unbewegt
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Herbert Administrator -
04.12.09 07:51 Uhr
Klicks:68 Hallo Big Twin,
wie Jörg schon schrieb, ist es sinnvoll, den Motor zu öffnen. Die Kupplung liegt im Kurbelwellengehäuse, durch das ja auch das Gemisch angesogen wird. Rostteilchen könnten so in den Zylinderraum gelangen und dort für Riefen im Zylinder sorgen. Das könnte das Enbde des Motors sein. Das Spülen des Motors ist auch eine recht fragwürdige Angelegenheit. Wenn man garaantieren kann, dass keine Teilchen mehr im Kurbelwellengehäuse liegen bleiben, wäre das ok. Nur die Garantie kann dir niemand geben.
Also aufschrauben und nachsehen.
Gruß
Herbert
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registrierenHallo zusammen
also meine Saxo ist auch seit 1990 im Keller gewesen
als ich sie kaufte 2008 hatte sie nicht mal 200km auf der Uhr
habe dann etwas 2T-Öl in den Brennraum gegeben Vergaser gereinigt und auch mit etwas fetterren Gemisch versucht sie zum starten
nach ca 5 mal Kerze putzen und einigen malen ziehen

stand ich plötzlich

in einer blauen Rauchwolke
das Ding ist bis heute ca 1000km gefahren ohne das eine Dichtung schlapp gemacht hat
nur so am Rande
was mit deiner los ist kann ich von der ferne auch nicht sagen (habe ich auch noch nicht gehört)
wünsche aber viel spass damit
lg Sven
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Re: Scheunenfund: 19 Jahre unbewegt
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Herbert Administrator -
04.12.09 13:42 Uhr
Klicks:61 Hallo Sven,
wenn die Saxonette lange steht kann sich im Kurbelwellengehäuse Kondenswasser bilden. Dieses kann dann n dazu führen, dass der Kupplungskorb und die Kupplung "zusammenrosten".
Gruß
Herbert
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registrierenKondenswasser im Inneren ist auch ein häufiges Thema bei den Spartamets die aus Holland hierher gebracht werden,die stehen teilweise schon seit Jahren rum .Kupplungen ,Kurbelwellenlager etc. sind mitunter dick eingerostet.Ein oft gemachter Fehler ist auch den Motor während der Winterzeit nur mal kurz zu starten ,um zu sehen ob er denn noch anspringt...mangels Betriebstemperatur bildet sich dann Kondenswasser,was Wasser mit Stahl anrichtet ist allgemein bekannt.
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registrierenHallo Herbert
ja das habe ich auch noch nicht gehört mit dem Kondenswasser
und starten in der winterzeit mache ich auch ab und zu
ich gebe aber nach jedem warmlaufen wieder öl in den brennraum und ziehe ohne kertze ein paar mal durch
mfg sven
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04.12.09 18:48 Uhr
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Hallo Big Twin,
ich bin der HUECKE86, heiße aber Jürgen in echt.
Meiner Meinung nach ist der Saxonettenmotor eine ingeneurmäßige Höchstleistung,wenn man die Zeit betrachtet. Das Ding läuft und läuft und läuft...wie jeder Sachs-Motor.
Empfindlich aufgrund der Alterung sind die Simmerringe.
Die Simmeringe verhärten und sind teilweise für die Leistung des Motors verantwortlich.
Im Laufe der Zeit bilden sich auch Ablagerungen durch das teilweise verdunstete Benzin-Öl Gemisch im Tank, Benzinschlauch und vor allen Dingen in dem empfindlichen Vergaser. Das Benzin verdunstest, das Öl bleibt über und verhärtet mit der Zeit.
Also bleibt Dir eigentlich nur eins über:
Auseinanderbauen des Vergasers und reinigen oder hol Dir im Autozubehör einen Benzinzusatz zur Auflösung des "Drecks". Manchmal hilft das. Das Problem ist aber meist nach meiner Erfahrung der Vergaser. Glaube mir, selbst mit Brille und Vergrösserungsglas siehst Du nicht die "kleinen" Probleme im Vergaser. Der HERBERT ist unser Vergaserspezialist, der Herbert hilft Dir sicherlich weiter.
Manchmal gibt es natürlich auch mechanische Probleme wie vorher beschrieben. Meiner Erfahrung nach aber eher selten. Es gibt hier aber hier im FORUM genug GLEICHGESINNTE, die Dir helfen können.
Du musst nur fragen, so ist das aber immer im Leben.
Dafür gibt es ja dieses FORUM !!!
Gruss Jürgen
Verzweivel nicht und glaube mir: Jede Saxontte läuft irgendwann mal super... immer am Ball bleiben und weiterbasteln!!! Wenn das Ding dann mal dauerhaft läuft, möchtest Du garnicht mehr absteigen !!! Auch Du wirst diesen Zeitpunkt erreichen; das dauert etwas, aber auch Du bekommst das hin !!! Wir helfen Dir !!!
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registrierenHallo Jürgen,
vielen Dank für Deine Hinweise. Das Vergaserreinigen ist ja schon fast Routine. Das musste ich bisher bei allen Spartas machen und stellt eigentlich auch kein Problem dar. Aber ausgehärtete Simmerringe werden wohl wirklich ein Problem sdein.
Gruß
Luttz
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registrierenHallo fipskeny,

für die Tipps, gerade vor dem Hintergrund, dass Du so einen lange-stehenden Motor schon mal von innen gesehen hast. Wie ich inzwischen hier im Forum erfahren habe, können eventuell vorhandenes Kondenswasser, Rostpartikel, verärtete Simmerringe etc. vorhanden sein.
Wahrscheinlich würde ich mit einem Starten des Motor doch nur Schaden anrichten.
Da werde ich den Motor lieber ganz in Ruhe zerlegen (Prima Rep.-Anleitung hab ich schon) und nachsehen, was zu tun ist.
Vielen Dank auch ans Forum für die vielen Hinweise !!
Gruß
Lutz
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registrierenich tippe ja auf die klinken im hinterrad dann läßt sich die karre nach vorne schieben aber nicht nach hinten hatte ich auch schon mal !!
gruß ingo
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registrierenHallo,ingo, da bist du auf dem holzweg, wenn du rückwärts schiebst, muss die Fliehkraftkupplung getrennt sein,das ist der normalfall,und beim vorwärtsschieben wirken die sperrklinken, damit man auch ohne motor fahren kann.Mit anderen worten, wenns rückwärtsschieben nicht möglich ist,trennt die kupplung nicht.
gruß hans
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registrierenHallo
gut, dass ich gefragt habe.... Ich habe heute den Motor geöffnet und festgestellt, dass das Lager zwischen Kurbelwelle und Kupplungskorb völlig trocken und verrostet war. Daher war immer die Verbindung zwischen Kurbelwelle und Getriebe hergestellt, so daß sich das Hinterrad immer mitdrehte.

Der Kupplungskorb sah so aus:
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/PTbEWmaE.jpg Der Kolben ist total verharzt und verklebt:

Der Motor sah übrigen aussen aus wie neu:

Jetzt wird erstmal alles gründlich gereinigt, mal sehen was noch alles brauchbar ist. Vielleicht reichen ja neue Lager und Dichtungen. Auf jeden Fall, vielen Dank für die Tips. Nicht auszudenken, wenn ich diesen Motor (...eventuell mit Startpilot..) angeschmissen hätte. Hat mir wieder mal gezeigt, dass man nichts über´s Knie brechen soll und beim Basteln lieber Geduld mitbringt.
Also: wenn das Möfchen sich nicht rückwärts schieben lässt, kann auch ein angerostets KW-Lager die Ursache sein. Vielleicht bewahrt mein Beitrag ja den einen oder anderen ungeduldigen Bastler vor Schäden...
Schönes Wochenende noch!
Lutz
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Re: Scheunenfund: 19 Jahre unbewegt
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Herbert Administrator -
23.01.10 14:56 Uhr
Klicks:48 Hallo Lutz,
beeindruckende Bilder - toll gemacht. Um so heftiger sieht der Motor aus. Da würde ich zunächst einmal alles mit Rostlöser WD40 einsprühen, einwirken lassen und gut abwischen. Wie sieht der Zylinder aus? Hat er Riefen?
Der Motor muss wirklich jahrelang gestanden haben, dann bilden sich solche Schäden durch Kondenswasser.
Versuch einmal das Nadellager aus der Kupplung zu entfernen. Es sitzt normalerweise ganz locker - aber jetzt - vermutlich angerostet??
Gruß
Herbert
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registrierenHallo Herbert,
wie ich jetzt erfahren habe, hat der Motor im ersten halben Jahr seines Lebens gerademal knapp 500 KM gelaufen. Danach wurde er (Todesfall) nicht mehr bewegt. Ja, WD40 kommt zur Anwendung. Der Zylinder ist Top, ohne Riefen. Nur völlig verharzt. Der kommt -genau wie der Kolben- in einen alten Kochtopf mit billigem Speiseöl und wird im Garten auf einer Elektroplatte gekocht. Hilft ! Das Nadellager in der Kupplung ist bombenfest festgerostet. Das war ja gerade das Übel, warum das Hinterrad sich mitdrehte, wenn ich am Starterseil gezogen habe.
Gruß
Lutz
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registrierenDen Kolben bekommst Du mit Bremsenreiniger und 1200er Schleifpapier vom Autolackierer wieder wie neu,durch die extrem feine Körnung wird kein Metall abgetragen ,sondern nur die Ölkohle.Genauso kannst Du mit dem Sitz des Nadellagers in der Kurbelwelle bzw.auf dem Zapfen der Kupplungswelle verfahren ,ich würde dort aber das Schleifpapier mit Öl benetzen .Laß auch Öl in die Wurmfeder der Kupplung laufen,besser wäre es natürlich die Wurmfeder zu öffnen ,rauszuziehen und vom Rost zu befreien ,öle auch die Sitze der Kupplungsbacken ,so greift wieder alles leicht und geschmeidug .
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23.01.10 18:19 Uhr
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Re: Scheunenfund: 19 Jahre unbewegt
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Herbert Administrator -
23.01.10 18:47 Uhr
Klicks:45 Hallo Dirk,
interessanter Tipp.
In Cola soll sich Fleisch auflösen - was geschieht mit dem Motor?
Gruß
Herbert
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registrierenHallo Dirk,
gehört habe ich sowas auch schon. Hast Du das selbst schon mal ausprobiert ?
Könnten eigentlich auch die Kupplungsbacken zusammen mit der KW in ein Ölbad eingelegt werden, wenn ich alles löesen möchte, oder versaue (veröle) ich damit die Beläge ? Im Fahrbetrieb bekommt die Kupplung doch auch immer ein Sprit-Ölgemisch ab.
Gruß
Lutz
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23.01.10 19:33 Uhr
Klicks:39 Gelöscht von ...
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Re: Scheunenfund: 19 Jahre unbewegt
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Herbert Administrator -
23.01.10 19:43 Uhr
Klicks:43 Habe mich mal kundig gemacht. Es sollen die Phospahte sein, die in Cola enthalten sind, die für die reinigende Wirkung sorgen.
Auf das Ergebnis bin ich mal gespannt. Dann könnte man Vergaser und andere Teile auch mit Cola reinigen.
Gruß
Herbert
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registrierenJau,
dann versuch´ ich das mal und werde über das Ergebnis berichten.
Gruß
Lutz
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23.01.10 19:55 Uhr
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Na da sind Geschir-Reiniger-Tabs von Schlecker unter dem Namen "Classic" 60 Stück für 3€ aber billiger!!!
Inhaltsstoffe:
nichtionische Tenside
Phosphonate
Polycarboxilate
5-15% Bleichmittel auf Sauerstoffbasis
30% Phosphate
Das nehme ich zur Vergaserreinigung im Ultraschallbad.
Gruß Bernhard
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registrierenHallo!
Ich habe leider den Beitrag am 3.12.09 nicht gelesen,sonst hätte ich euch diesen Tipp gegeben.
Bei meinen Saxonetten ist das schon öfter aufgetreten nach nur 6 monatiger Standzeit.Dann habe ich den Vergaser abgenommen und durch das Ansaugloch mit der Verlängerung der Sprühdose, neben dem Pleuel an das Nadellager der Kupplungsglocke mein Spezial-Schmiermittel gesprüht.Fertig ist die Laube.Das der besagte Motor vom Scheunenfund ganz wenig gelaufen hat,sehe ich an der Stärke des Kupplungsbelages.
mfg.manfred
http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/bGTkBXQ4.jpg Um antworten zu können, musst Du Dich erst
registrierenBei dieser Rostbidung ( siehe Fotos )kann man nicht einfach versuchen durch Einsprühen in das Kurbelgehäuse alles wieder freigängig zu machen ( besonders das KW-Nadellager )! Wo soll denn der Rost hin ? Da sind ja schon richtige Rostklumpen erkennbar ,das ist nicht nur an-sondern verrostet !Man kann doch nicht erwarten ,das so ein Motor hinterher noch lange mit dieser Öl-Rost-Klumpen -Emulsion zuverlässig läuft.In meinen Augen wäre das den frühzeitigen Motortod bewußt in Kauf zu nehmen .Die " Sprühmethode " paßt eigentlich nur bei einer etwas " hackenden " Kupplung nach langer Standzeit,hat mir auch schon geholfen ,mehr aber auch nicht .
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Re: Scheunenfund: 19 Jahre unbewegt
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Herbert Administrator -
23.01.10 22:07 Uhr
Klicks:44 Hallo Jörg,
das Nadellager und den Kolben würde ich ersetzen. Die anderen Lager muss man sich auch genau anschauen.
Was würdt Du denn mit dem Motor machen?
Gruß
Herbert
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23.01.10 22:13 Uhr
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Ob der Kolben ersetzt werden muß,sieht man erst, wenn die Ölkohle runter ist .Sind die herstellungsbedingten,umlaufenden,fühl-und sichtbaren Rillen am Kolben noch vorhanden ,ist dies ein Zeichen für geringe Laufleistung ,der Kolben kann weiter verwendet werden.Ölkohle aus der Ringnut raus,neuen Ring rein und los !Übrigens ist Ölkohle am Kolbenhemd von vielen Faktoren abhängig,sicherlich vermutet man zuerst zu viel Spiel.Aber falsches ,oder zu viel Öl,Ölkohle in der Ringnut oder ein verschlissener Kolbenring ,oder ein defekter getriebeseitiger KW-Simmering ,wo der Motor Getriebeöl ansaugt ,können auch die Ursache sein .Ich bin aber überzeugt,das der Motor auf jeden Fall zu retten ist,mit ein wenig Arbeit zwar,aber er wird laufen .
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registrierenJa Dirk,
der sieht dann etwas heller aus,aber nach sorgsamen Spülen ist keine abwischbare Sulfatschicht anhand von Wischproben feststellbar.
Die Befürchtung,daß eine weitere fortschreitende Sulfatierung stattfindet die zur Verschmutzung und Verstopfung von Düse und Düsenstock führt hatte ich auch,kann sie aber nicht bestätigen.
Freue mich schon und kann kaum noch die Finger still halten!!!!
Danke!
Bernhard
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