Hallo Freunde,
gestern Nachmittag habe ich mich in ein FahrradgeschĂ€ft mit AusrĂŒstung fĂŒr die Vermessung der GesĂ€Ăknochen begeben.
Ich wollte es jetzt genau wissen.
Dazu musste ich 55 Km fahren, der nĂ€chste HĂ€ndler mit diesem Produkt ist in BrĂŒhl. Noch einmal fĂŒr Interessierte die Adresse:
http://www.sq-lab.com/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=6&Itemid=88
Der Vorgang der Vermessung ist denkbar einfach. Man setzt sich auf ein Höckerchen, worauf Wellpappe mit den Wellen nach oben liegt. Nun erhöht man den Sitzdruck etwas, indem man sich an zwei Griffen am Höckerchen nach unten zieht. Die Beckenknochen drĂŒcken dann sich im der Wellpappe ab, und der freundliche Mitarbeiter des Hauses bestimmte nun mit einem MaĂband den Abstand der Beckenknochen anhand der leichten Dellen in der Wellpappe. Mitte Delle--Mitte zweite Delle.
Das war's schon.
Und nun die Ăberraschung:
Ich hatte meinen fast neuen Selle Respiro Sattel mitgenommen, der ja auch vor unangenehmem Druck im Intimbereich schĂŒtzen soll.
Der junge Mann warf einen Blick darauf und bemerkte: Wenn Sie so lange Strecken fahren, ist der Sattel viel zu weich und fĂŒr Sie zu schmal an der Auflage. Fazit: fĂŒr mich ungeeignet.
Dann zog er einen Sattel des Hauses von SQ-Lab von der Wand und meinte: "Nehmen Sie den, dann sind Sie Ihre Beschwerden los"
Ich muà ziemlich blöde aus der WÀsche geschaut haben: Der neue Sattel war auf den ersten Blick viel schmaler wie der Selle Respiro und erheblich hÀrter. (schon fast so wie einer dieser "Rennrad-SÀttel)
Ich Ă€uĂerte meine Bedenken hinsichtlich der Unterschiede in die, wie ich meinte, falsche Richtung, und wollte eine ErkĂ€rung.
Die gab er wie folgt:
Weiche SĂ€ttel sind nur fĂŒr Kurzstreckenfahrten geeignet. Die Gelkissen verformen sich bei lĂ€ngeren Fahrten so, dass irgendwann die GesĂ€Ăknochen an den falschen Stellen aufliegen und Schmerzen sich einstellen. Der Sattel von SQ-Lab ist ĂŒber eine deutlich breitere FlĂ€che eben und bietet als "Stufensattel" den Beckenknochen viel bessere Auflage und Halt als mein nur optisch breiterer alter Sattel mit seiner Wölbung, dadurch drĂŒckt er auch nicht an den "neuralgischen" Punkten.
Zu dem neuen Sattel habe ich noch 2 zusĂ€tzliche Elastomerpuffer mit unterschiedlichem HĂ€rtegrad zum eventuellen Wechsel bekommen. Der Preis fĂŒr den Sattel ist mit 89,90 EURO relativ hoch. Aber wenn er das hĂ€lt, was der Hersteller verspricht, soll's mir recht sein.
Der junge Mann bot mir dann noch an, bei Nichtgefallen den Sattel nach einer Woche auch wieder zurĂŒckzunehmen. (Er rechnet aber wohl nicht damit, dass ich unzufrieden bin)
Die erste Fahrt gestern Abend war anders als gewohnt. Der neue Sattel ist erst einmal hĂ€rter, aber nicht unangenehm. Leider war es schon zu spĂ€t fĂŒr eine lĂ€ngere Ausfahrt, sodass ich noch nicht sagen kann, ob sich Taubheit und Schmerzen wieder einstellen. Ich werde mich aber, wenn neue Erfahrung vorliegen, melden.
GruĂ
Winfried
Um antworten zu können, musst Du Dich erst registrierengestern Nachmittag habe ich mich in ein FahrradgeschĂ€ft mit AusrĂŒstung fĂŒr die Vermessung der GesĂ€Ăknochen begeben.
Ich wollte es jetzt genau wissen.
Dazu musste ich 55 Km fahren, der nĂ€chste HĂ€ndler mit diesem Produkt ist in BrĂŒhl. Noch einmal fĂŒr Interessierte die Adresse:
http://www.sq-lab.com/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=6&Itemid=88
Der Vorgang der Vermessung ist denkbar einfach. Man setzt sich auf ein Höckerchen, worauf Wellpappe mit den Wellen nach oben liegt. Nun erhöht man den Sitzdruck etwas, indem man sich an zwei Griffen am Höckerchen nach unten zieht. Die Beckenknochen drĂŒcken dann sich im der Wellpappe ab, und der freundliche Mitarbeiter des Hauses bestimmte nun mit einem MaĂband den Abstand der Beckenknochen anhand der leichten Dellen in der Wellpappe. Mitte Delle--Mitte zweite Delle.
Das war's schon.
Und nun die Ăberraschung:
Ich hatte meinen fast neuen Selle Respiro Sattel mitgenommen, der ja auch vor unangenehmem Druck im Intimbereich schĂŒtzen soll.
Der junge Mann warf einen Blick darauf und bemerkte: Wenn Sie so lange Strecken fahren, ist der Sattel viel zu weich und fĂŒr Sie zu schmal an der Auflage. Fazit: fĂŒr mich ungeeignet.
Dann zog er einen Sattel des Hauses von SQ-Lab von der Wand und meinte: "Nehmen Sie den, dann sind Sie Ihre Beschwerden los"
Ich muà ziemlich blöde aus der WÀsche geschaut haben: Der neue Sattel war auf den ersten Blick viel schmaler wie der Selle Respiro und erheblich hÀrter. (schon fast so wie einer dieser "Rennrad-SÀttel)
Ich Ă€uĂerte meine Bedenken hinsichtlich der Unterschiede in die, wie ich meinte, falsche Richtung, und wollte eine ErkĂ€rung.
Die gab er wie folgt:
Weiche SĂ€ttel sind nur fĂŒr Kurzstreckenfahrten geeignet. Die Gelkissen verformen sich bei lĂ€ngeren Fahrten so, dass irgendwann die GesĂ€Ăknochen an den falschen Stellen aufliegen und Schmerzen sich einstellen. Der Sattel von SQ-Lab ist ĂŒber eine deutlich breitere FlĂ€che eben und bietet als "Stufensattel" den Beckenknochen viel bessere Auflage und Halt als mein nur optisch breiterer alter Sattel mit seiner Wölbung, dadurch drĂŒckt er auch nicht an den "neuralgischen" Punkten.
Zu dem neuen Sattel habe ich noch 2 zusĂ€tzliche Elastomerpuffer mit unterschiedlichem HĂ€rtegrad zum eventuellen Wechsel bekommen. Der Preis fĂŒr den Sattel ist mit 89,90 EURO relativ hoch. Aber wenn er das hĂ€lt, was der Hersteller verspricht, soll's mir recht sein.
Der junge Mann bot mir dann noch an, bei Nichtgefallen den Sattel nach einer Woche auch wieder zurĂŒckzunehmen. (Er rechnet aber wohl nicht damit, dass ich unzufrieden bin)
Die erste Fahrt gestern Abend war anders als gewohnt. Der neue Sattel ist erst einmal hĂ€rter, aber nicht unangenehm. Leider war es schon zu spĂ€t fĂŒr eine lĂ€ngere Ausfahrt, sodass ich noch nicht sagen kann, ob sich Taubheit und Schmerzen wieder einstellen. Ich werde mich aber, wenn neue Erfahrung vorliegen, melden.
GruĂ
Winfried