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Saxonette- und Spartamet- Forum

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Liebe Freunde, meine Sax ist wieder mal völlig kraftlos (ohne Mittreten an leichtesten Steigerungen bleibt sie stehen). Ich hatte das hier schon einmal geschrieben, leider weiß ich nicht mehr, wie das wegging. Nur bin ich eben Laie und kann mit komplizierten Anleitungen und Anleitungen, wo man Spezialwerkzeug braucht, nichts anfangen. Ich habe die Kerze gereinigt, den Filter ausgewechselt und mit einem genau passenden Bohrer versucht, den Auspuff frei zu machen. Hat alles nicht geholfen.
Darum meine Frage: Gibts jemand im südwestlichen Brandenburg, der mir helfen kann?
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Hallo Stephan,

wird der Motor lebhafter, wenn Du während der
Fahrt etwas Choke [/] zugibst?

Dann wäre nämlich das Luft-Kraftstoff-Gemisch
zu mager, was auf Nebenluft hindeutet. Diese
tritt meist zwischen Vergaser und Membranplatte
ein.

Saxo-nette Grüße :winken:

Sven
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Wenn du den Motor ausbauen und verschicken kannst und z.B. hier in Kleinanzeigen eine Anfrage wegen Reparatur machst ? Ich bin mir sicher dass das zu Erfolg führt und du bald wieder genüßlich Saxonette fährst:smile: .
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Hallo zusammen,

bei mir war die Vergaserdüse verdreckt was den gleichen Efekt hat.
Dadurch kommt zu wenig Sprit und durch den Choke stimmt dann wieder der Kraftstoff Benzin Mix.
:wink:
Grüße
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Ich habe alles versucht, was ich irgendwie kann. Aber schon das "Aufbocken" war ein Problem:

Zuerst wollte ich den Auspuff reinigen. Als ich ihn abschrauben wollte, sah ich, daß er nur noch von einer einzigen Schraube gehalten wurde. Er war nicht besonders verrußt. Ich schraubte ihn wieder an, eine der Schrauben paßte nicht in die Gewindeöffnung - irgendwas war da verformt. Eine schmalre Schraube ging dann mit Mühe hinein.
Dann öffnete ich hinten den Motor, das sah sehr schmutzig aus:

Hier der Vergaser:

Weiter habe ich nichts aufgeschraubt, weil ich dabei mehr beschädigen würde, als reparieren. Am Ende wußte ich nicht mehr, wie die Kabel an das Modul müssen. Jedenfalls startet die Sax jetzt gar nicht mehr, auch mit der alten Kerze nicht. Wer kann mir sagen, wie ich die Kabel richtig anstecke, daß es wieder geht?


Nachtrag: Habe die Kabelgeschichte hinbekommen; einfach mal in die alte Herkules gesehen, wie es da ist. Nun fährt sie auch wieder, aber so richtig "kraftvoll" leider noch nicht.

Nun zu Sven: Der "Choke" ist der "Kaltstarter"? Wenn ich während der Fahrt den Hebel leicht in diese Richtung schiebe, merke ich keinen Unterschied. Eher in die andere Richtung - bilde ich mir zumindest ein.
Ich muß auch immer "vollgas" fahren, also den drehbaren Griff auf Anschlag. Gibts da irgendeine Möglichkeit, daß man auch "überdrehen" könnte? Leider kenne ich mich mit diesen verschiedenen Zügen und den Möglichkeiten, diese zu justieren, gar nicht aus. Müßte man die Schraube so drehen, daß sie weiter von der Gewindestange wegrückt, oder eher enger heran?
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Hallo Stephan,

oh je, die Bilder sehen nach einer Matsch- und Moddertour
aus. Dass es da Wasser-Kurzschlüsse und störenden Dreck
gibt, kann nicht verwundern.

Und ja, Choke ist der Kaltstarter.

Vielleicht ist der Gaszug zu locker, sodass erst bei
Vollgas Start und Fahrt möglich sind; zunächts die
Madenschraube am Gashebel ganz nach oben drehen. Dann
den Gaszug soweit anziehen, dass der Gashebel am Vergaser
gerade aufsetzt, wenn der Gasdrehgriff ganz losgelassen
wird und sofort mitgeht, wenn der Gaszug betätigt wird.
Madenschraube bis zum Aufsetzen runter drehen.
Falls so noch kein Starten und Leerlauf möglich ist, den
Gaszug wieder in kleinsten Schritten weiter anziehen und
jeweils die Madenschraube am Gashebel gerade bis zum An-
schlag nach unten drehen.

Dann hast Du erstmal eine Normal-Stellung und kannst anderen
Faktoren auf den Grund gehen, falls nötig.

Saxo-nette Grüße :winken:

Sven

PS: Zu den Kabelanschlüssen am Zündmodul hilft womöglich
http://www.svenbecker.de/saxonette/SpulenModule.pdf

Tipp: Farbenkürzel (R - S - B) aufs Modul schreiben.
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Danke erstmal, aber ich verstehe es nicht.
Was ist eine Madenschraube???
Nach oben? Die diversen Schrauben an den Zügen gehen nur "rechts-links" nicht hoch-runter.
Gashebel - ist das der, womit man die drei Positionen einstellt (Choke, Fahren und Aus)? Oder der drehbare Lenkstangengriff?
Gaszug anziehen - heißt das, den Gashebel auf "choke" stellen? Dann ist er nämlich maximal "gezogen".
Oder welcher ist der "Gaszug"?
Bitte erkläre das nochmal für Laien, ich werde daraus nicht schlau.
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Gas Zug ist der mit dem Drehgriff mit dem Du Gas gibst.
Und da wo sich dieser Hebel am Vergaser ablegt wenn Du kein Gas gibst ist eine kleine Schraube (Madenschraube) auf die er auflegt. mit dieser wird das Standgas eingestellt.
Klaus
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Madenschraube: kleine Gewindestange ohne Kopf, aber mit Schlitz.
Gashebel: sitzt über dem Vergaser und kippt beim Gasgeben.
Gaszug anziehen: die Gewindehülsen am oberen Ende weiter auseinander drehen.
Gaszug: der Bowdenzug, der durch den Gasdrehgriff betätigt wird.
Zum Justieren des Ganzen den Hebel am Gasdrehgriff auf [1], sonst wird das Drehen blockiert.

Viel Erfolg! :up:
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Hi,

Ich möchte dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen....
wenn ich mir die Lüsteklemme nach der Zündspule und den Dreck anschaue befürchte ich das die Saxonette eine größere Baustelle ist.
Hier solltest du die komplette Liste aus der Wiki abarbeiten sonst hast du keine Freude daran.

Mit ein wenig dort und da wird das glaube ich nix.
Ich hoffe du findest jemanden in deiner Nähe der dich unterstützt.
Plan B eine andere kaufen die besser in Schuss ist.
Grüße
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Re: Schrauber gesucht im südwestlichen Brandenburg - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 08.08.22 13:09 Uhr Klicks:17
Mit dem TT-Luftfilter haben die mesten Saxonetten Probleme.
Die Baustelle ist riesig - ob sich das lohnt? Behalte sie als Ersatzteilspender und besorg dir eine Saxonette, die nicht so katastrophal ist.

Gruß

Herbert
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Also so negativ sehe ich das nun wirklich nicht. Der Motor ist ja schon ein Ersatz (vom leider verstorbenen Reinhard aus Königs-Wusterhausen) und den Dreck habe ich inzwischen beseitigt. Den TT-Luftfilter habe ich gerade erst eingesetzt, falls es daran gelegen haben sollte. Ich kann auch den alten wieder einsetzen. Nach meiner Erfahrung fährt die Sax am besten, wenn der Luftfilter ein Loch hat und also mehr Luft in den Motor kommt, als normal.
Das mit dem Einstellen verstehe ich nicht. Oben am Lenker sind doch solche Rädelmuttern, mit denen man die Züge verlängern oder verkürzen kann. Die soll ich gar nicht einstellen? Und was sind Gewindehülsen?
Morgen mache ich mal Photos, setze Nummern drauf und hoffe, daß mir jemand dann sagen kann: Schraube Nr. 2 locker drehen, Schraube 4 fest usw.
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Re: Schrauber gesucht im südwestlichen Brandenburg - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 09.08.22 08:40 Uhr Klicks:16
Zitat:
Nach meiner Erfahrung fährt die Sax am besten, wenn der Luftfilter ein Loch hat und also mehr Luft in den Motor kommt, als normal.


Ein durchlöcherter Luftfilter macht wenig Sinn. In einen Kaffeefilter schneidet man doch auch keine Löcher.

Gruß

Herbert
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Moin, Stephan,

genau, oben am Lenker sind die Gewindehülsen, die äußere
mit geriffelter Griffläche, an der man sie auf der inneren
Hülse durch Drehen verschieben kann, um so den Bowdenzug
anzuziehen oder zu lockern. Die Sechskant-Langmutter dient
nur zum Fixieren der gewünschten Einstellung.

Saxo-nette Grüße :wink:

Sven
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Also jetzt mit zwei Bildern und mit der Bitte um einfache Antwort: Was soll ich wie einstellen? Bild 1 der Lenker:



Bild 2 der Motor:



Madenschraube: Nr. 5 oder 6 ?
Gasdrehgriff Nr. 1 in welche Position?
Fahrhebel Nr. 2 - wie muß der dabei stehen?
Nr. 3 und Nr. 4: Soll ich da irgendwas ändern?

Grüße
Stephan
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O.K.
Zum Justieren des Ganzen den Hebel (2) am Gasdrehgriff auf [1],
sonst wird das Drehen blockiert.

Madenschraube (5) am Gashebel ganz nach oben drehen. Dann
den Gaszug (4) soweit anziehen, dass der Gashebel am Vergaser
gerade aufsetzt, wenn der Gasdrehgriff (1) ganz losgelassen
wird und sofort mitgeht, wenn der Gaszug (1) betätigt wird.
Madenschraube (5) bis zum Aufsetzen runter drehen.
Falls so noch kein Starten und Leerlauf möglich ist, den
Gaszug (4) wieder in kleinsten Schritten weiter anziehen und
jeweils die Madenschraube (5) am Gashebel gerade bis zum An-
schlag nach unten drehen.
:up:
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Hallo Sven, da stimmt was nicht:

>Madenschraube (5) am Gashebel ganz nach oben drehen. Dann
den Gaszug (4) soweit anziehen, dass der Gashebel am Vergaser
gerade aufsetzt, wenn der Gasdrehgriff (1) ganz losgelassen
wird und sofort mitgeht, wenn der Gaszug (1) betätigt wird.<

Einmal ist der Gaszug "4", dann "1". Und da er ja eine Einstellschraube ist, kann er nicht "betätigt" werden.
Ansonsten Danke für die Anleitungen. Werde es morgen ausprobieren.
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Re: Schrauber gesucht im südwestlichen Brandenburg - Thumbnail von Herbert Herbert Administrator - 10.08.22 23:27 Uhr Klicks:17
@Sven
Vielen Dank für deine Bemühungen, Stephan das Problem zu erklären.:up:

@Stephan
Bedanken kannst du dich nicht:down:
Lange Texte versteht du nicht.
Fordern kannst du gut.

Hier kurz
Bild 1
Schraube 3 soweit heraus drehen, das Motor aus, wenn Hebel 2 in Stellung 0

Bild 2
5 Madenschraube
6 keine Schraube - Feder

verstanden?


Herbert, der überlegt, ob die Fragen wirklich ernst gemeint sind.
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Hast recht: Korrekt wäre
"... wenn der Gasdrehgriff (1) betätigt wird."
:wink:
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Hab auch noch was schönes in der BA von 1988 gefunden:

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